Alexandrine Aktuell
(
Termine/Newsletter)
Alexandrine Aktiv
(Berichte aus dem Leben an und in der  Schule)


Schuljubiläum:
50 Jahre

50 Gute Taten

Veranstaltungen
 

Pressespiegel
Alle Bildungsgänge
  Berufsfachschule 2j.
  Fachschule des
  Sozialwesens FSW
  (früher:   F
SP)
  Gymnastiklehrer/in
  U3
Bewerbungsformular
Downloads
Allg. Infos zur Schule
Schulseelsorge
Mitarbeiter/innen
SV
Förderverein
Schülerseiten  & Bibliothek
BP-Termine
mit AG-Terminen
Ehemalige
Kontakt
Gästebuch
Impressum/Disclaimer
 

  ALEXANDRINE AKTUELL

Alexandrine Aktiv

Berichte aus dem Leben an und in der Schule

letzte Aktualisierung: 19.06.2010

 

  

 

18. Juni 2010
Fußball-WM live

"College Viewing": Ein Kollege und viele Schüler/innen hatten die Idee, die Schulleitung hat´s genehmigt, die stv. Schulleitung hat den Stundenplan umgestrickt, damit kein Unterricht ausfällt, SV-Cafeteria hat das Catering mit Würstchen und Softdrinks übernommen, die BFS11A hat ein wenig den Raum gestaltet, der Hausmeister hat für die Technik und ein Kollege für DEN WM-Simmungssong "Schland o Schland"gesorgt:
Alles war schnell und gut vorbereitet, die Mehrzweckhalle fast voll, die Stimmung prächtig, nur Jogis Jungs haben nicht so recht mitgespielt ... Daher stammen die Bilder auch vom Beginn des Spiels ...

 

 

 

9. Juni 2010
WM 2010 am AH-BK: unser besonderes Sportfest


           

Eine Weltmeisterschaft der besonderen Art fand heute bei uns am Alexandrine-Hegemann-BK statt. Das Streetball-Turnier wirkte noch nach, da stand schon die nächste Bewegungsaktion auf dem Plan.

 

Die Schüler/innen und Studierenden mussten sich dabei auf dem Sportplatz Maybacher Heide in ganz speziellen Disziplinen beweisen. So ging es darum,

- ein Spinnennetz als Gruppe ohne Berührung zu „durchwinden“,

- im Gummistiefelweitwurf weit, aber nicht zu weit zu werfen,

- beim Würfelhüpfen mit etwas Glück eine hohe Zahl zu würfeln und dann große Sprünge zu machen,

- einen imaginären Fluss mit zwei Teppichfliesen zu überqueren,

- mit verbundenen Augen möglichst viel Wasser durch einen Parcours zu balancieren,

- in drei Staffeln als Tandem Seil zu springen,

- im Kartoffelsack große und sichere Sprünge zu schaffen und dann,

- einen Besen auf dem Finger balancierend, zu rennen,

- Wikingerschach zu spielen und schließlich noch

- einen 4000 Meter Tandemmannschaftslauf zu gewinnen.

All diese Herausforderungen wurden jedoch nicht im vertrauten Kreis der Klassengemeinschaft angenommen, sondern in einer aus allen Klassen bunt gemischten Gruppe.

 

Was aber wäre eine Weltmeisterschaft ohne Nationalmannschaften mit Fahnen und einem passenden Einmarsch in das Stadion. Bei uns gab es Nationalitäten mit besonders schönen Fahnen: Antigua und Barbuda, Grenada, Kenia, Kiribati, Mazedonien und die Mongolei. Die Fahnen und die Begrüßungspräsentation wurden von den Mannschaften als erste Aufgabe des Tages selbst gestaltet.

 

 Zum Abschluss gab es die obligatorische Siegerehrung und – wie der gute Beobachter sehen konnte – ein Eis am Eiswagen in der Werkstättenstraße.

 

Organisiert und begleitet wurde die Weltmeisterschaft von dem Lehrerteam Deeble, Fennen, Golda, Münch, Holtkemper (ihnen ein ganz großer Dank und dicker Applaus!), die Schüler/innen und Studierenden konnten sich einfach auf die Veranstaltung freuen, sich einlassen und hoffentlich genießen.

Bilder und Video-Clips gibt´s hier.
 

31. Mai 2010

Weltnichtrauchertag

 

  

Pünktlich zum Weltnichtrauchertag am 31.Mai 2010 hatte die BFS 11a zahlreiche Aktionen vorbereitet, um zum Nichtrauchen zu motivieren. Lisa und Janina informierten interessierte Mitschüler am Infostand über die gesundheitlichen Gefahren des Rauchens und boten Broschüren zum Rauchausstieg an, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung gestellt hatte. Der Durchhaltewillen beim Ausstieg aus der Nikotinsucht wurde durch Giveaways wie Stressbälle, Schlüsselbänder und T-Shirts gestärkt. Am Cocktail- und Obstsalatstand wurden leckere Alternativen zum Glimmstängel angeboten, getreu dem Motto „Vitamin statt Nikotin“. Alle Nichtraucher wurden von Vanessa und Lina mit Traubenzuckerbonbons ermutigt, auch weiterhin rauchfrei zu bleiben, was angesichts der relativ hohen Zahl der Raucher am AH-BK manchmal gar nicht so einfach scheint.

Dass es für das Nichtrauchen unter jungen Leuten dennoch gute Gründe gibt, nutzten Lea und Vanessa an ihrem Stand für T-Shirt-Sticker: Hier konnten die Studierenden, Schüler und Schülerinnen des AH-BK einen Aufkleber mit persönlichem Statement zum Nichtrauchen gestalten. So konnte man verschiedentlich lesen: „Ich bin rauchfrei, weil ich geizig bin“ oder „Ich bin rauchfrei, weil ich noch lange leben will“. 

21. Mai 2010
4. Streetball-Turnier an unserer Schule!

Das Wetter meinte es gut mit uns! Zum vierten Streetball-Turnier an unserer Schule, gleichzeitig dem letzten Unterrichtstag der Abschlussklassen der Erzieher/-innen, der Gymnastiklehrer/-innen und der HBFS-Absolventen/-innen, begrüßten alle Beteiligten schon frühmorgens die ersten Sonnenstrahlen.
Der Einmarsch der Teams der Klassen, der SV und der Lehrer/-innen zauberte dann auch ein Strahlen auf die Gesichter der gesamten Schulgemeinde: mit viel Kreativität und Einsatz wurde offensichtlich in den letzten Wochen nicht nur das Spielen trainiert sondern auch witzige tänzerische und spielerische Einlagen zur Vorstellung der Mannschaften.
Dann ging es mit der Vorrunde los: unterstützt von den eigenen Klassen, den Patenklassen und dem einen oder anderen Fan aus Lehrer- und Schülerschaft spielten in der Mehrzweckhalle und draußen auf dem Lehrerparkplatz die 13 Teams mit Spielfreude, Engagement und vor allem Fairness.
In der Pause nach den Vorrunden wurden die Abschlussklassen herzlich von den Patenklassen verabschiedet: es gab kleine Geschenke und Toitoitois zur Prüfung, ein Frühstück und/oder kurze Reden.

Im Finale standen sich dann schließlich starke Mannschaften gegenüber, die von allen Schülern/-innen kräftig angeheizt wurden. Sieger wurde dann die Gym12 (Mitte): herzlichen Glückwunsch!
(2. Sieger OA (li), rechts die OB als Dritter)
Ein großer Dank geht an die UA, die die Veranstaltung organisiert und durchgeführt hat. Ebenfalls soll auch den Schieris gedankt werden, die mit Augenmaß und Fairness gepfiffen haben.
Eine tolle Tradition an unserer Schule, auf die wir uns auch schon für nächstes Jahr freuen können.

Unbändige Freude und großer Stolz erfüllte das Team der Lehrer: Zum ersten Mal in vier Jahren Streetball gewannen sie ein Spiel!
21. Mai 2010
SV-Fete: Die Seventies und Eighties feiern ihr gemütliches Revival!

Mit viel Aufwand und Liebe zum Detail wurde die Mehrzweckhalle zur 70er Prilblumen-Fetenlocation umgestaltet, eine Cocktailbar aufgebaut und gemütliche Sitzecken gestellt. Die beiden DJs spielten viel 70er und 80er-Musik, aber auch einiges Aktuelles. Viele der Schüler und Schülerinnen, die zur Fete gekommen waren, hatten sich stilecht gekleidet, und auch einige Lehrer und Lehrerinnen kamen in ihren „originalen“ Klamotten aus der Zeit. Ein kleines Buffet gab es auch (alle Klassen hatten etwas hierzu gespendet: ein Dankeschön an dieser Stelle!)
Leider war der Zuspruch zur diesjährigen Fete trotz langer Ankündigung nicht groß. Gründe gab es bestimmt einige, aber schade war es trotzdem. Dafür hatten die anwesenden Gäste umso mehr Spaß und drehten voll auf oder versammelten sich in gemütlicher und lockerer Runde auf dem Schulhof.
Im nächsten Jahr ist schon eine weitere Fete angedacht, vielleicht an einem günstigeren Termin: „Party the Yard!“ – Rock den Schulhof!

 

26. März 2010
Putzaktion

Nach dem herrlichen Frühjahrswetter im Vorjahr begleitete uns nun trüber Regen durch die Putzaktion. Das machte zwar die Arbeiten innerhalb der Schule etwas attraktiver, bedeutete aber nicht, dass das Hantieren mit Rechen, Besen und Kaugummispachtel weniger sorgfältig gemacht worden wäre! Unentwegte taten´s auch ohne Regenschutz!



 

  Allen, die mitgemacht haben, ein ganz großes Danke!

6. März 2010
Rückkehr aus Ranum

 

Kalte Tage beim Schulkontakt in Dänemark

 

Pünktlich um 8 Uhr am Montagmorgen, 1. März ging es für 4 angehende Erzieherinnen und einen Erzieher mit ihrem Lehrer Andreas Schnietz für eine Woche los nach Dänemark: ein geliehener Bulli transportierte die Gruppe mit ihrem Gepäck und eigenen Lebensmitteln nach Ranum, im Norden Dänemarks, zu einer Fachhochschule für Sozialpädagogik. Mit diesem „University College“ hat das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg seit 13 Jahren einen Schulkontakt, durch den jährlich eine Gruppe von Studierenden die Gelegenheit erhält, Einrichtungen der Elementar- und Heilpädagogik zu sehen.

In diesem Jahr war die Gruppe zum letzten Mal in den Gebäuden der Hochschule untergebracht, da diese Abteilung schließt und nach Viborg verlegt wird (Mit dem Seminar in Viborg wird in 2011 der Kontakt auch fortgesetzt!). Übernachtet wurde in ehemaligen Klassenräumen auf Feldklappbetten, geduscht und gewaschen wurde sich in den Umkleideräumen der benachbarten „Multikultihalle“, gekocht wurde in den ehemaligen Schulküchen.

In den vier Tagen vor Ort (die Hin- und Rückfahrt nach Ranum dauerte jeweils über 8 Stunden) sahen die Studierenden eine Privatschule und einen Naturkindergarten, eine Pension und einen Reiterhof, die von Menschen mit Behinderungen geführt werden, das neue Seminar in Viborg mit Stadtführung, und am letzten Tag lernte die Gruppe ein Hotel kennen, das ebenfalls von Menschen mit Behinderungen geführt wird. Die Studierenden waren sehr beeindruckt und hätten gerne noch mehr von Dänemarks Bildungssystem und sozialen Einrichtungen gesehen.

Neben den offiziellen Programmpunkten gab es auch Fahrten in die weitere und nähere Umgebung: in die alte Stadt Aalborg, in die Kleinstadt Fjerritslev und an eine Strand an der Jammerbucht, nach Skagen und an die äußerste Spitze von Dänemark, an der Nord- und Ostsee zusammenfließen. Es gab tiefen und tiefsten Schnee, eisige Kälte und warme Getränke. Und vor allem hatte die Gruppe viel Spaß beim gemeinsamen Spielen, Volleyball und bei Schneeausflügen im Wald und am Strand. Auch konnten zwei Studierenden auf Islandponys reiten!

Über verschneite Straßen und vereiste Autobahnen ging es dann am Samstag, 6. März bei Sonnenschein wieder zurück nach Recklinghausen, wo wir gegen 15.00 Uhr wieder ankamen. Ein wenig traurig waren alle schon, dass es jetzt vorbei war, aber sie versprachen sich, im nächsten Jahr wieder mitzufahren…

 


 
Abfahrt mit vollem Gepäck an der Schule

 
Sandra und Nadja entdecken die Wunder der Elektritzität an der Privatschule in Skorbaek

 
Frühstück im Naturkindergarten in Skørbæk


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nadine im feurigen Galopp auf dem Islandpony in Vilsted Sœrgård

 
Am Strand von Slettestrand

 
Auf unseren Spuren reisen...

 
Am Slettestrand Andreas, Julia, Nadine, Michael, Nadja und Sandra (v. l.)

 
Spontanes Volleyballspiel in der Multikultihalle, Andreas gibt an
Im Büro des internationalen Koordinators am Seminar von Viborg

 

26. Februar 2010
1LIVE Schulduell 2010 - Qualifikation

Der "Silbermond" wird nicht an unserer Schule aufgehen, aber dafür schien die Sonne, als das Team von 1LIVE zur Qualifikation an unsere Schule kam.

Ungewohnte Klänge erfüllten am Freitag, 27.02.2010 in der ersten großen Pause den Schulhof: laute Popsongs und ein nuschelnder Moderator mit kölschem Akzent hießen unsere Schülerinnen und Schüler willkommen. Denn endlich war es soweit: dreißig Schülerinnen und Schüler unserer Schule durften sich dem „1LIVE Schulduell“ stellen, einem vom Kölner Sender ausgerichteten Wettbewerb der Schulen, bei dem diesmal als erster Preis ein Konzert mit der Musikband „Silbermond“ winkte. Dank Hannah und Eva aus der 12B hatte die Bewerbung geklappt.

Beim Wettbewerb müssen in der ersten Runde dreißig Schülerinnen und Schüler, die jeweils einen Buchstaben des Alphabets (inklusive „scharfem S“ und den Umlauten) erhalten, als Antwort auf eine von fünf Fragen des 1LIVE-Moderatoren Thomas ein Wort bilden. Bei entsprechender Zeit und Richtigkeit der fünf Fragen kommen die ersten fünf Schulteams weiter in die zweite Runde, in der dann ein Lehrer der Schule Fragen zum Sender, Sektor und zur Musik beantworten muss.

Um es gleich zu sagen: zwar sparte der Moderator nicht mit Komplimenten für unsere Schule („Ihr habt die schönste Schule, die wir bisher gesehen haben!“), dies nutzte aber letztendlich nichts für einen Sieg. Die ersten vier Fragen wurden in Rekordzeit beantwortet, es scheiterte allerdings an der Koordination der letzten Antwort. Bei zwei konkurrierenden Möglichkeiten setzte sich die falsche durch: schade! Aber 1:00:37 Minute und vier richtige Antworten waren auch schon eine tolle Leistung. Und wie sagte noch eine Schülerin am Ende: „Hauptsache, es hat Spaß gemacht!“

Und das hat es offensichtlich: auf dem Foto der 1LIVE-Redaktion und auf unserem Video eindeutig zu sehen! (Wahrscheinlich sind wir auch schon auf YouTube zu finden…)


 

01.02. – 05.02.2010

Projektwoche der HBFS zum Thema „Grenzbereiche des Lebens“

 

Umgang mit Grenzsituationen, außergewöhnliche Lebensumstände, das waren Schwerpunkte, die sich durch die Projekte der HBFS-Schülerinnen und Schüler gezogen haben. Leben mit Krebs, Sterben und Sterbehilfe, Reproduktionsmedizin und Suizid waren einige der Themen, mit denen sich die Projektgruppen drei Tage lang beschäftigt haben. Normaler Unterricht im Dreiviertelstundentakt war aufgehoben, die Schülerinnen und Schüler bestimmten in ihren gewählten Gruppen selbst über die zeitliche Gestaltung, Interessensschwerpunkte und Arbeitsweisen. Es wurden neben Recherchen in Fachliteratur und Internet auch Institutionen aufgesucht, Experten befragt, Interviews und Umfragen durchgeführt und alles auf Film oder als Datei festgehalten. Schließlich ging es darum, sich nicht nur in ein neues Thema einzuarbeiten, sondern auch dies angemessen und abwechslungsreich dem Rest des Bildungsganges vorzustellen. Hierbei bewiesen die Schülerinnen und Schüler, dass sie bereits viele Präsentationsfertigkeiten gelernt hatten und einsetzen konnten. Außerdem zeigten sie eine gehörige Portion Kreativität und Nervenstärke. Dies ist umso bemerkenswerter, als viele von ihnen zum ersten Mal vor ungefähr 90 Zuhörern in der Mehrzweckhalle auf einer Bühne mit Mikrofon vorgetragen haben, zumal noch unter den kritischen Blicken von mindestens drei Lehrerinnen und Lehrern, die die Vorträge benoteten (Dafür benoteten die Projektmitglieder später auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer hinsichtlich ihres Engagements bei der Begleitung). Zum Schluss der Projektwoche musste nicht nur auf- und abgeräumt werden, sondern alle Beteiligten versammelten sich in der Mehrzweckhalle und sangen.

 

Die Bewertung der Projektwoche durch alle Beteiligten fiel insgesamt recht positiv aus. Die Schülerinnen und Schüler haben es genossen, mal ganz anders zu lernen und sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen. Durch die Mischung der Klassen und Bildungsgänge (so weit dies möglich war) konnten sich die Schülerinnen und Schüler besser kennen lernen, und vor allem die 11er profitierten von dem Wissen und den Fertigkeiten der „Älteren“. Die konstruktive Kritik der Schülerinnen und Schüler an Organisation und Durchführung lässt ganz klar erkennen, dass es ihnen um die Sache und ihre eigene Entwicklung ging.

Damit lässt sich ein positives Fazit ziehen.

 

Die Ergebnisse der verschiedenen Gruppen können in einer Ausstellung im D-Trakt eine Woche lang betrachtet und nachgelesen werden. Außerdem können sich die 11er schon auf die nächste Projektwoche, diesmal kreativ-musisch, am Schuljahresende freuen.
 

27. Januar 2010
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

         

„Arbeit macht frei.“ Ein Satz, über den man, wenn man ihn so liest, ja einfach mal reden kann: Stimmt das? Hast du damit Erfahrungen? Das vermutete zumindest die Call-In Moderatorin Juliane Ziegler im Januar 2008 bei einer Spielshow auf Pro Sieben.„Stell dich nicht so an, Arbeit macht frei“, sagte sie zu einem ein bisschen missmutig klingenden Anrufer und kicherte sich anschließend halb weg.


Szenenwechsel. Das Schild „Arbeit macht frei“ über dem Eingangstor zur Gedenkstätte des früheren KZ Auschwitz wurde im vergangenen Dezember gestohlen. Die Hintermänner sollen schwedische Nazis gewesen sein.

 

Szenenwechsel. Am 27. Januar1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das KZ Auschwitz-Birkenau. Dort waren weit mehr als eine Millionen Menschen ermordet worden. Vergast, erschlagen, erschossen, durch Krankheit, „ medizinische „Versuche“ oder grausame Arbeitsbedingungen. Über dem Eingangstor stand: „Arbeit macht frei.“


Am 27. Januar halten wir als Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage immer einmal inne und denken an die Opfer des nationalsozialistischen Völkermords.

 

Die Nazis fanden es offensichtlich komisch, an das Eingangstor zu ihrem größten Ermordungslager „Arbeit macht frei“ zu schreiben.

Wir finden das nicht lustig. Wir finden das so entsetzlich und zynisch, dass wir kaum Worte dafür finden.

Wir finden auch Leute nicht lustig, die an die menschenverachtenden Taten des Nazis wieder anknüpfen wollen und versuchen, Dortmund, Recklinghausen oder Dresden mit ihrem Hass und ihrer Menschenverachtung zu überziehen. Leute, die das Schild „Arbeit macht frei“ scheinbar irgendwie cool finden. Wir persönlich finden diese Neonazis doch eher uncool.

Und wir finden auch Menschen unerträglich, die nicht so viel Zeit aufbringen, sich mal ein paar Gedanke zur deutschen Geschichte zu machen. Die Janusz Korczak nicht kennen. Die sich nicht dafür interessieren, was damals passiert ist. Weil sie meinen, nichts damit zu tun zu haben.

 

Wir bedanken uns bei unserer engagierten Arbeitsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, die dafür sorgt, dass wir uns erinnern. Und dass wir etwas damit zu tun haben.

 

„Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ (George de Santayana)

 

20. Januar 2010
Tag der Offenen Tür

Alle Jahre wieder ... laden wir interessierte Eltern und mögliche künftige Schüler/innen und Studierende ein, sich einmal unsere Schule von innen anzuschauen, Gespräche zu führen mit Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen, Schülern und Studierenden und sich zu informieren über die angebotenen Bildungsgänge.

Drei Ereignisse drückten dem heutigen, wieder einmal gut besuchten Tag der Offenen Tür einen besonderen Stempel auf:

Unsere Schule feiert in diesem Jahr Geburtstag; sie wird 50 Jahre alt. Als Zeichen des Beginns dieses Festjahres wurde ein leckerer Kuchen mit unserem Logo feierlich angeschnitten.
Festjahr, weil das ganze Jahr ein besonderes werden soll, mit einem "Highlight" pro Monat ... und "50 guten Taten", über die hier bald berichtet werden wird. Also: wieder reinschauen auf Alexandrine Aktiv ...

Heute darf es gesagt werden: Unsere kleine aber feine Schule ist 'offizielle Spielstätte' der Ruhrfestspiele 2010!

Passend zur sozialpädagogischen Ausrichtung unseres Berufskollegs wird Anfang Juni die Märchenoper "Hänsel und Gretel" im Rahmen der Ruhrfestspiele aufgeführt. Weitere Informationen zuerst einmal hier, bald auch auf dieser Seite. Wir sind stolz darauf!

Last but not least: Ab dem kommenden Schuljahr beabsichtigen wir, "Bildung, Erziehung und  Betreuung von U3-Kindern" als neuen Aufbaubildungsgang anzubieten. Der Didaktische Jahresplan steht weitgehend; viele Interessenten am heutigen Tag stimmen uns hoffnungsvoll, dass sich genügend Bewerber für die Einrichtung dieses Bildungsganges finden. Weitere Infos zu U3 hier oder über den Link links ...

Zum Schluss: Wir hoffen, dass wir Neugier auf unsere Schule geweckt und und (fast) alle Fragen beantwortet haben, die unsere Gäste uns heute stellten. Wir haben uns jedenfalls Mühe gegeben. Falls noch Fragen sind: es gibt viele Wege, uns zu ereichen; und wir antworten gerne und zeitnah.

Besonderer Dank gilt den vielen Schülerinnen und Schülern, die - außerhalb ihrer Schulzeit - bei Auf- und Abbau, in der Cafeteria, an den Info-Ständen so intensiv geholfen haben ... und über den Verkauf in der Cafeteria noch € 250,- an das Friedensdorf Oberhausen spenden können.

Fotos vom Tag gibt es hier.
 

17. Dezember 2009
Einsegnung des neuen "Raums der Stille"

 

               

               

 

Advent und Weihnachten 2009
Atempausen

 

 

Licht sein, nicht nur im Advent

            Steh auf, werde licht, denn dein Licht kommt
und der Glanz Gottes strahlt über dir auf (Jes 60,1)

 
In der dunkelsten Zeit des Jahres kommt Gottes Licht in diese Welt. Die Natur ist dunkel nass und kalt. Das ist die Zeit, in der wir uns auch der Dunkelheit in unseren Herzen bewusst werden. Angst, Unsicherheit, Neid, Hoffnungslosigkeit. Jeder trägt an anderen Sorgen und Nöten. Dahinein spricht der Prophet Jesaja das lösende Wort: Lass dich nicht hängen, tappe nicht in die Falle, stehe auf, geh los, tu was für dich und andere. Guck dich um. Wer wartet auf deine Hilfe? Wo wirst du gebraucht? Werde licht, werde der Lichtschimmer für dich und andere, sei der Ausweg in der Ausweglosigkeit deines Freundes, sei die Hoffnung für die hoffnungslose Freundin. Wie kann ich das schaffen, ich bin doch nur ein kleines Licht in der großen Welt. Lies weiter: du bist nicht alleine. Gott kommt. Gottes Glanz strahlt über dir auf, macht dich glänzend. Das ist der Sinn von Weihnachten. Licht sein, auch im Advent, aber nicht nur. Das wollen wir gemeinsam erfahren, fühlbar, spürbar machen. Darum feiern wir Atempause.
(Katrin Ader)

 

Atempause am 27.11.09 in der 3. Stunde,

      Thema: Hoffnung

 

Atempause am 04.12.09 in der 3. Stunde,

      Thema: Gottes Licht in mir

 

Atempause am 11.12.09 in der 5. Stunde,

      Thema: Trag in die Welt ein Licht

 

Atempause zur Einweihung des Raumes der Stille, Donnerstag 17.12.09 in der 1. Stunde,

    Thema: Gott Raum geben

 

Gottesdienst zu Weihnachten, Mittwoch 23.12.09 in der 1. Stunde,

     Thema: Jedem leuchtet ein Stern

 

 

 

Samstag, 30.11.2009
Mahnwache am Lohtor

 



Auch Schülerinnen, Schüler und Lehrer unserer Schule beteiligten sich am Samstag an der Mahnwache gegen den Neonaziaufmarsch in Recklinghausen. Eindrücke von der Aktion befanden sich für einige Tage als Video auf http://www.wmtv-online.de/sendungen/wmaktuell.html , daraus auch die Bilder.
 
 
    
 
 

Freitag, 13. November 2009

Erinnerung an die Reichspogromnacht am 9. November 1938

Ein deutsches Datum stellt sich vor

 


 

Die Gruppe "Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage" stellte die Vielfalt dieses deutschen Datums vor, indem sie den 9. November mit seinen vier Töchtern zu Wort kommen ließ:

 

„Gestatten, 9. November ist mein Name, und ich sage Ihnen, es ist nicht leicht einen solchen Namen zu führen, schon gar nicht in Deutschland!“

 

„Manchmal denke ich, ich bin stolz, ein deutsches Datum zu sein.

Am 9. November 1918 wurde in Deutschland die Demokratie ausgerufen, Krieg zu Ende, Kaiserreich vorbei, super, große Klasse!

Oder die Sache mit dem Mauerfall, die wir gerade gefeiert haben, am 9. November 1989, friedliche Revolution, Wiedervereinigung, große Spitze!

Trotzdem, so ein richtiger Feiertag konnte aus mir aber nicht werden.

An der Reichspogromnacht 1938, die „Kristallnacht“ genannt wurde, gibt es nun wirklich nichts zu feiern. Eine Hetznacht, eine Krawallnacht gegen die Juden war das damals.

Und peinlicherweise fällt ja auch noch der erste Versuch Hitlers, an die Macht zu kommen, auf mein Datum: 9. November 1923.

Manchmal schäme ich mich richtig dafür, ein deutsches Datum zu sein.“

 

 

 

 

Sie haben den heutigen vorbereitet (Teil der Projektgruppe
"Schule ohne Rassismus,
Schule mit Courage"
im Schuljahr 2009/10)

 

Am Ende appellierte die Gruppe an die Schulgemeinde:

 

„Wenn so ein Gedenktag wie dieser 9. November nicht hohl und sinnlos sein soll, wenn etwas dabei herauskommen soll, dass wir hier sitzen und uns Geschichten von früher anhören, wenn es zukünftig wirklich keine weiteren Opfer von Hass, Intoleranz und Gewalt mehr geben soll, dann müssen wir jetzt selbst aktiv werden.

 

Nehmt Euch etwas vor, sagen wir: für die nächsten 4 Wochen!

Wir machen Vorschläge: Du kannst Dir zum Beispiel vornehmen: Ich möchte mehr Zivilcourage zeigen. Zivilcourage, das bedeutet, als einzelner Mensch mutig sein, an die Wirksamkeit meines Handelns, Denkens und Fühlens glauben. Zivilcourage zeigen, das heißt: Ich sage meine Meinung, auch wenn ich scheinbar alleine damit stehe.

Oder Du nimmst Dir vor: Ich möchte den Alltag so verändern, dass es weniger Gewalt gibt.

Den Alltag verändern könnte heißen: Ich setze mich für Kinderrechte ein. Ich kämpfe gegen Folter, wie Amnesty International das tut. Ich werde eine gute Erzieherin, um Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft zu geben.“
 

Dienstag, 10.11.2009
Offizielle Einführung von Gregor Rüter als neuer Schulleiter

Alle am Schulleben des AH-BK Beteiligten freuten sich heute gemeinsam mit unserem neuen Schulleiter Gregor Rüter über eine besinnlich-fröhliche Feier zur (offiziellen) Einführung in die neue Aufgabe.

Nach fast eineinhalb Jahren erfolgreicher kommissarischer Schulleitung war es für das Bistum  als Träger kein Risiko, Gregor Rüter als Schulleiter zu beauftragen, wie Michael Schweers als Leiter der Abteilung Katholische Schulen anmerkte.



Der "Chef" als Dirigent - auf die Bandbreite eines solchen Dirigats wiesen die Mitarbeiter der Schule mit einem Lied und mit einem Taktstock als Geschenk hin, passend für einen Schulleiter, der leidenschaftlicher Musiker und Musikerzieher ist.

"Singing in the rain" - mit Hut und Stepp-Schuhen wie Fred Astaire gestaltete Beate Nowak-Scharle die Übergabe eines Stockschirms als Geschenk: gegen Sonne, gegen Regen, als Takt(vor)geber, als Blickschutz ... Hoffentlich kommt Gregor Rüter nicht auf die Idee, dass er Schüler/innen und Kolleg/innen damit auch in H...... pieksen kann ...
Die Schülerschaft bescheinigte (oder wünschte?) ihrem neuen "Boss" unter anderem Standfestigkeit und Einfühlungsvermögen und überreichte ihm das erste Exemplar der neuen Schul-T-Shirts.
Auf Teamfähigkeit als entscheidende Qualität eines Schulleiters wies Konrad Schulenberg hin; diese habe sein Nachfolger Gregor Rüter nicht nur als Altherren-Fußballer und Band-Schlagzeuger ja schon geübt und bewiesen.
In seinen abschließenden Worten versprach Gregor Rüter, im Bild des Dirigenten bleibend, den Triangelspieler, der in einem großem Orchersterwerk nur ein paar Mal klingeln darf, und den publikumswirksamen Solisten gleichermaßen wertzuschätzen.

Lieber Gregor Rüter, die gesamte Schulgemeinde wünscht Dir Glück, Geschick und Gottes reichen Segen!

... mehr Bilder gibt es hier ...
 

Montag, 2. November 2009

20 Jahre Mauerfall – Zeitzeuginnen zu Gast im Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg

 

Wie erklärt man jungen Menschen, die die Mauer nur vom Hörensagen kennen, wie das Leben in der DDR war? Was der Mauerfall 1989 für einen persönlich bedeutetet? Was einem daraus resultierend wichtig ist? Vielleicht am besten, indem man erzählt und dann ins Gespräch kommt. Almut Michael und Hannelore Schütz haben in der DDR gelebt und gearbeitet.

Lebendig und mit zahlreichen Zeitdokumenten wie Fotos, Zeitungen und Landkarten im Gepäck  haben sie am Montag den Studierenden der Unterstufe der Fachschule für Sozialwesen von ihren Erfahrungen berichtet.

 

Almut Michael studierte Russische und Geschichte an der Humboldt-Universität in Berlin und wurde zunächst Lehrerin. Sie arbeitete erst als Fachlehrerin und später als pädagogische Mitarbeiterin für außerunterrichtliche Tätigkeiten (Schülerwettbewerbe und Leistungsvergleiche sowie Förderung talentierter Schüler).

Seit 1991 war sie Erzieherin im Kinderheim und seit 1995 in einem Projekt der Eltern- und Familienbildung des Landes Brandenburg tätig.

Almut Michael hat sowohl Mauerbau wie Mauerfall erlebt und lebt in Kleinmachnow an der Stadtgrenze nach Berlin, einem Ort, der zu 80 Prozent von Rückübertragungsansprüchen betroffen war.

Hannelore Schütz lernte zunächst Elektromechanikerin, bevor sie 1959 eine Ausbildung zur Kindergärtnerin begann. In dieser Zeit war sie FDJ-Sekretärin. Sie wurde Erzieherin und später auch Leiterin in verschiedenen Einrichtungen und holte 1965 ihr Abitur nach. Während ihrer Zeit als Kindergartenleiterin war sie Mitglied in der Kommission, die die Bauten von Schulen und Kindergärten überwachte. Ein Antrag für eine Besuchsreise in die Bundesrepublik brachte Hannelore Schütz die Bezeichnung als „Verräterin“ ein. Weitere Konflikte entstanden, als sie sich weigerte, eine Unterschriftenaktion gegen eine Kollegin einzureichen, die einen Ausreiseantrag gestellt hatte.

 

Es entspann sich ein lebhaftes Fachgespräch über Elementarerziehung in der ehemaligen DDR. Staunend mussten die heutigen Studierenden zur Kenntnis nehmen, dass, „wenn man mal vom politischen Schwänzchen absieht, das man unter jeden Jahres-, Wochen- und Tagesplan machen musste“, die Kleinkindpädagogik in der DDR gar nicht mal so schlecht war. „Naja, man musste eben unter die naturkundliche Beschäftigung mit Bäumen im Herbst, zum Beispiel durch Spielen mit buntem Laub, immer so was schreiben wie: Nur in der DDR sind die Bäume im Herbst so schön bunt“, erläuterte Frau Schütz in ihrer humorvollen Art. Sie habe nach der Wende Westberliner Kitas erlebt, die zeigten ihr auf die Frage nach ihrer Konzeption einen „Schrank voller Bastelbücher“, ergänzte sie empört.

Beiden Frauen lag es fern, die DDR zu verklären. Die beiden Referentinnen schilderten zahlreiche  Erfahrungen von Uniformierung, Willkür und Bespitzelung. Schon Kinder wurden darauf gedrillt, in der Öffentlichkeit zu verschweigen, dass sie Westfernsehen gesehen hatten, „Colt Sievers“ zum Beispiel, oder das „West-Sandmännchen“. „Man hatte zwei Gesichter, ein öffentliches und ein privates“, erläuterte Frau Michael. “

Deshalb ist es so wichtig, dass sich junge Menschen heutzutage der großen Freiheit bewusst sind, die sie genießen, und für die Demokratie aktiv eintreten, vor allem diese Botschaft wollten die beiden Frauen vermitteln.

Das Jubiläum zu „Zwanzig Jahren Mauerfall“ ist dazu eine gute Gelegenheit. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund, das sich zum Ziel gesetzt hat, „Grenzen zu überwinden: Nicht nur zwischen Ländern, sondern auch in den Köpfen“, hat dieses Gespräch ermöglicht. Und dass mit dem Fall der Mauer die eigentliche Verständigungsarbeit erst begonnen hat, brachte eine Studierende der UB am Schluss noch mal auf den Punkt.

Wir danken dem IBB, Frau Michael und Frau Schütz, dass sie mit uns einen Schritt auf diesem Weg gegangen sind. (Katrin Ader)

 

9. Oktober 2009

Erntedankgottesdienst

 

Es war einmal ein Bauer. Dieser Bauer nahm vieles für selbstverständlich. Er  dachte, wenn er Saat streuen würde, würde sie auch wachsen. Doch das war ein Fehler. Die Sonne, die Vögel und die Dornen machten ihm einen Strich durch die Rechnung, denn sie zerstörten die Saat. Lediglich ein paar Samen fielen auf guten Boden und brachten Früchte. Also hör zu und pass gut auf, dass wichtige Worte auch auf gutem Land wachsen und die Leute sich daran erinnern und danach handeln. Und das Leben ein bisschen besser wird (nachzulesen bei Markus 4, Vers 2-9).

Wenn du über diese Geschichte nachdenkst: Geht es dir auch manchmal so, dass du den Eindruck hast, deine Gedanken und Ideen kommen gar nicht an? Deine Taten werden nicht gewürdigt? ...

Wie fühlst du dich dann? ...
 

Jesus muss es so ähnlich gegangen sein. Unermüdlich strengte er sich an: Erzählte den Menschen von Gott, der ihnen das Leben und die schöne Erde geschenkt hat. Heilte ihre alten Verletzungen und schweren Krankheiten. Zeigte ihnen Auswege, wenn sie sich stritten, machte Versöhnung möglich. Er gab ihnen Hoffnung auf ein gutes und friedliches Leben, auf Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe. Sein Leben war nichts anderes als eine Predigt, das Wort Gottes. Schaut her! Streit muss nicht sein – ihr könnt euch versöhnen. Niemand soll hungern -  es ist genug für alle da! Macht euch nicht gegenseitig fertig. Beschimpft euch nicht. Hört aufeinander. Helft euch gegenseitig. Wie schön könnte das Leben sein? …
 

Hat es etwas genützt? 2000 Jahre später gucken wir uns um und sehen: Krieg, Hunger, Ungerechtigkeit, Verzweiflung, sterbende Kinder. Gottes gute Schöpfung – aufgefressen von Egoismus und Geiz, verdorrt auf steinigen Herzen, zerfressen von Gier und Machtstreben.

Wie muss Gott sich fühlen, wenn er das sieht? …
 

„Wer Ohren hat zu hören, der höre“, sagt Jesus in dem Gleichnis. Weißt du eigentlich, was Gott dir alles gegeben hat? Essen, Trinken, ein Bett in der Nacht, Lernen und Reden am Tag, Freunde, Musik, Frieden. …

Und wenn dir das so aufgeht, bist du dann dankbar? … Fällt das Leben bei dir auf guten Boden?... Und wenn du dankbar bist, was willst du dann tun?... Gott loben? Etwas Gutes tun? …

Damit die Hoffnung wächst? ... Die Gefühle wachsen? … Die Freundschaft wächst? ...

Man sollte auf das achten, was auf der Erde passiert. Es kann alles zu schnell kaputt gehen.

Es ist so wertvoll.
 

(Katrin Ader und die evangelischen Schülerinnen und Schüler der Klassen BFS 11 a und 11b)

 

1. Oktober 2009
Gregor Rüter ist neuer Schuleiter


Mit dem heutigen Tag endet die Zeit der "Sedisvakanz": Gregor Rüter, der die Schule nach Konrad Schulenbergs Ausscheiden im Juni 2008 kommissarisch leitete, wurde zum neuen Schulleiter bestellt.

Wir wünschen ihm viel Glück und Gottes Segen zur neuen Aufgabe, daneben ein "gutes Händchen" bei schwierigen Entscheidungen und Mit-arbeiter, die ihn mit-tragen.

Herzlichen Glückwunsch von der gesamten Schulgemeinde!

 

24. September 2009
Faire Woche 2009

"Perspektiven schaffen - Fair handeln!"

So lautete das Thema der Fairen Woche  2009. Auch unsere Schule beteiligte sich mit einem Aktionstag am Donnerstag, den 24.09.2009.

"Wir wollen den Fairen Handel stärker ins Bewusstsein der jungen Leute rücken", so Tanja Lamsieh-Köhl. "Daher habe ich zusammen mit den katholischen Schülern diesen Aktionstag ins Leben gerufen…"

Es ist wirklich beeindruckend, wie sich die Schüler der BFS 12a engagierten. Sie haben ihre Pausen „geopfert“, sind in ihrer Freizeit zur Weltladenbasis gefahren, um für diesen Tag einzukaufen. Haben gebacken, Informationen gesammelt und aufbereitet etc.

Uns war es wichtig, Informationen zusammenzustellen, die leicht verständlich sind und das Interesse der Mitschüler für den Fairen Handel wecken. Dass der Spaß hierbei nicht zu kurz kam, dafür sorgten unter anderem ein Quiz, ein Fotowettbewerb, eine Tombola und andere Spiele. Außerdem wurde im Fairen-Café selbstgebackenes aus Fairen Produkten angeboten, damit die Schüler merken, dass die Sachen wirklich toll schmecken!!!

Dieser Aktionstag ist den katholischen Schülern der BFS 12a (und Mitschülern) sehr gut gelungen!

Die Pausengestaltung war ein Erfolg, was durch die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Schüler bestätigt wurde. Solch eine informative und aktive Pausengestaltung darf es ruhig häufiger geben, so der Tenor der Schülerschaft!

 

22. September 2009
Alexandrine Aktiv: Start des Lauftreffs

Mens sana in corpore sano!

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper!

 

Eine Schar von bewegungsfreudigen Anfängern und Fortgeschrittenen macht sich auf den Weg, um im nächsten Jahr eine Strecke von 21 oder auch 42,195 km zurückzulegen (Halb- bzw. Marathon). Einmal wöchentlich laufen wir zusammen in zwei Gruppen im Anschluss an den Unterricht durch weitgehendst grüne Flächen. Laufen in einer Gruppe macht Freude, schafft neue Bekanntschaften und erfrischt den Geist.

Jeder ist eingeladen, mitzulaufen!!!
 

14. September 2009
Faire Woche 2009
Heute beginnt die Faire Woche 2009 - die Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland, die unter dem Motto „Fairer Handel schafft Zukunft“ bis zum 27. September 2009 in zahlreichen Veranstaltungen von Eine-Welt-Läden, Aktionsgruppen, Supermärkten und Kantinen das Bewusstsein für Fairen Handel schärfen möchte.
Unsere Schule beteiligt sich daran in Form von Spielen, Kaffee trinken & Kekse essen und weiteren gemeinsamen Pausenaktionen am 24. September.
Organisiert wird dies von den kath. Schülerinnen und Schülern der BFS12A und ihrer Lehrerin Tanja Lamsieh-Köhl.

 

Unsere Referendarin ...
 


Nach etlichen Jahren Pause haben wir wieder eine Referendarin an der Schule, die sich hier vorstellt:

 

Hallo!

Ich heiße  Ulrike Graf  und bin seit dem 01.09.09 Referendarin am AH-BK.

Nach dem Abitur und meiner Ausbildung zur Erzieherin habe ich an der Uni Dortmund Deutsch und Sozialpädagogik für das Lehramt studiert und freue mich jetzt auf meine neue Aufgabe hier an der Schule.

Ich wohne mit meiner Familie in Recklinghausen und kann so erfreulicherweise zum AH-BK radeln …

Für den liebenswerten Empfang durch das Kollegium möchte ich mich herzlich bedanken und ich freue mich auf eine weiterhin lehr- und ereignisreiche Zeit in dieser  -  von mir als sehr lebendig empfundenen - Schulgemeinschaft!

 

 

08. September 2009
Gastspiel des Theater DAKTYLUS in unserer Schule

 

  

"Ich habe nur geschaut, dass die Gefangenen nicht weglaufen“. 

Theater-Feature über die Aufseherinnen von Ravensbrück

 

Was waren das eigentlich für Frauen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft in den Konzentrationslagern als Aufseherin gearbeitet haben? Quälen als Beruf, Menschenversuche als Job? So betrachtet ein unerträglicher Gedanke.

Und doch drängte sich diese Frage den jungen Frauen der Theatergruppe „Frauen-Stimmen“ aus Berlin auf, als sie sich für eine Theaterproduktion mit den KZ-Opfern aus Ravensbrück auseinandersetzten. Und so entwickelte die Gruppe gemeinsam mit den Theaterpädagogen Anne Zühlke und Stephan Weßeling vom Theater Daktylus (www.theater-daktylus.de) ein Stück über Täterinnen im

Nationalsozialismus, über KZ-Aufseherinnen.

Im KZ Ravensbrück in der Nähe von Berlin wurden Zehntausende von Frauen und Kindern umgebracht. Die Aufseherinnen waren häufig junge Frauen, so um die 20.

Sich mit ihnen auseinanderzusetzen, mit ihren Taten, aber auch mit ihren Entwicklungen, ihren Motiven, Wünschen und Träumen, ihren Rechtfertigungen und Entschuldigungen, geht schon beim Zuschauen häufig  über das Erträgliche hinaus. Die Schauspielerinnen konnten das Publikum intensiv und eindringlich in diesen Konflikt hineinziehen. In den szenischen Lesungen, der Choreografie, den Bildern und der Musik blieben die verschiedenen Rollen zu jeder Zeit sichtbar, die Auseinandersetzung zwingend.

 

Die Aufführung fand am Dienstag, dem 8. September 2009 statt, 60 Jahre und 7 Tage nach dem Beginn des

Zweiten Weltkrieges durch den deutschen Überfall auf Polen. Es entspann sich im Publikum aus der BFS 12 und FSW-Oberstufe ein konzentriertes und nachdenkliches Gespräch über das Geschehene und wie es heutzutage zu bewerten ist: Über Menschenrechte und Todesstrafe, über die Konsequenzen, die sich heute für junge Menschen ergeben und über die Notwendigkeit, gegen Gewalt von Neonazis und für eine tolerante Gesellschaft jederzeit klar einzutreten. 

Wir bedanken uns bei Herrmann Kleine Büning von der Liebfrauenschule in Coesfeld (http://www.liebfrauenschule-coesfeld.de/), der die Aufführung organisiert hat.
 

28. August 2009
Rückkehr von den "Kennenlernfahrten"

Heute kehrten die "neuen" Schülerinnen, Schüler, Studierenden von ihrer Kenennlernfahrt wieder ins heimatliche Recklinghausen zurück.
Auf Vorschlag der Lehrerkonferenz, beschlossen von der Schulkonferenz gilt ab diesem Schuljahr ein neues "Klassenfahrten-Konzept": Auf eine Abschlussfahrt wird künftig verzichtet, dafür finden in der zweiten Schulwoche, nachdem die wichtigsten Formalitäten und Informationen ausgetauscht sind, für alle "Neuen" klasseninterne Fahrten statt, die im Wesentlichen unter gruppendynamischen Aspekten stehen sollen und den Boden bereiten können für zwei, drei Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit in den Klassen. Gleichzeitig finden künftig, ab Schuljahr 2010/11, für die höheren Klassen die Tage religiöser Orientierung (TRO) bildungsgangübergreifend statt.

Abgesehen von einigen Mängeln in den Unterkünften (genügend Sand im Bett für eine Beachparty, berufsmüde, keifende Herbergsmütter, ...) konnte in einer ersten Auswertung festgestellt werden, dass die Ziele dieser Fahrten weitgehend erreicht wurden, wenn auch Verbesserungsmöglichkeiten zu sehen sind.

Hier einige Fotos von den Fahrten:

Die FSW-UB beim abendlichen Singen
(Jugendherberge Rheine)
Ritterfräuleins und Wegweiser:
die FSW-UA auf der Wewelsbug
21. August 2009
Leben und Lernen am AH-BK 2009

Am Ende der ersten Schulwoche fand traditionell der "Kennenlerntag" statt.
Nach dem Gottesdienst zum Schulanfang gab es Gelegenheit zur Begegnung: miteinander tanzen, spielen, lachen, singen ... und zwischendurch die Vorstellung der Klassen, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule, Informationen zum Schulleben, zu Projekten: ein für die "Neuen" spannender, für alle ereignisreicher Tag!

 

 

 

 

 

Nach fast vier Jahren von "Alexandrine Aktiv" haben sich so viele Beiträge angesammelt, die die Ladezeit dieser Seite erheblich erhöhen.

Es macht also Sinn, Beiträge zu archivieren: dies erfolgt nach Schuljahren.