"College Viewing": Ein Kollege und
viele Schüler/innen hatten die Idee, die Schulleitung hat´s genehmigt,
die stv. Schulleitung hat den Stundenplan umgestrickt, damit kein Unterricht ausfällt,
SV-Cafeteria hat das Catering mit Würstchen und Softdrinks übernommen,
die BFS11A hat ein wenig den Raum gestaltet, der Hausmeister hat für die
Technik und ein Kollege für DEN WM-Simmungssong "Schland o
Schland"gesorgt: Alles war schnell und gut
vorbereitet, die Mehrzweckhalle fast voll, die Stimmung prächtig, nur
Jogis Jungs haben nicht so recht mitgespielt ...
Daher stammen die Bilder auch vom Beginn
des Spiels ...
9. Juni 2010
WM 2010 am AH-BK: unser besonderes Sportfest
Eine
Weltmeisterschaft der besonderen Art fand heute bei uns am
Alexandrine-Hegemann-BK statt. Das Streetball-Turnier wirkte noch nach,
da stand schon die nächste Bewegungsaktion auf dem Plan.
Die Schüler/innen
und Studierenden mussten sich dabei auf dem Sportplatz Maybacher Heide
in ganz speziellen Disziplinen beweisen. So ging es darum,
- ein Spinnennetz
als Gruppe ohne Berührung zu „durchwinden“,
- im
Gummistiefelweitwurf weit, aber nicht zu weit zu werfen,
- beim
Würfelhüpfen mit etwas Glück eine hohe Zahl zu würfeln und dann große
Sprünge zu machen,
- einen imaginären
Fluss mit zwei Teppichfliesen zu überqueren,
- mit verbundenen
Augen möglichst viel Wasser durch einen Parcours zu balancieren,
- in drei Staffeln
als Tandem Seil zu springen,
- im Kartoffelsack
große und sichere Sprünge zu schaffen und dann,
- einen Besen auf
dem Finger balancierend, zu rennen,
- Wikingerschach
zu spielen und schließlich noch
- einen 4000 Meter
Tandemmannschaftslauf zu gewinnen.
All diese
Herausforderungen wurden jedoch nicht im vertrauten Kreis der
Klassengemeinschaft angenommen, sondern in einer aus allen Klassen bunt
gemischten Gruppe.
Was aber wäre eine
Weltmeisterschaft ohne Nationalmannschaften mit Fahnen und einem
passenden Einmarsch in das Stadion. Bei uns gab es Nationalitäten mit
besonders schönen Fahnen: Antigua und Barbuda, Grenada, Kenia, Kiribati,
Mazedonien und die Mongolei. Die Fahnen und die Begrüßungspräsentation
wurden von den Mannschaften als erste Aufgabe des Tages selbst
gestaltet.
Zum Abschluss gab
es die obligatorische Siegerehrung und – wie der gute Beobachter sehen
konnte – ein Eis am Eiswagen in der Werkstättenstraße.
Organisiert und
begleitet wurde die Weltmeisterschaft von dem Lehrerteam Deeble, Fennen,
Golda, Münch, Holtkemper (ihnen ein ganz großer Dank und dicker
Applaus!), die
Schüler/innen und Studierenden konnten sich einfach auf die
Veranstaltung freuen, sich einlassen und hoffentlich genießen.
Pünktlich zum
Weltnichtrauchertag am 31.Mai 2010 hatte die BFS 11a zahlreiche Aktionen
vorbereitet, um zum Nichtrauchen zu motivieren. Lisa und Janina
informierten interessierte Mitschüler am Infostand über die
gesundheitlichen Gefahren des Rauchens und boten Broschüren zum
Rauchausstieg an, die die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung zur Verfügung gestellt hatte. Der Durchhaltewillen beim
Ausstieg aus der Nikotinsucht wurde durch Giveaways wie Stressbälle,
Schlüsselbänder und T-Shirts gestärkt. Am Cocktail- und Obstsalatstand
wurden leckere Alternativen zum Glimmstängel angeboten, getreu dem Motto
„Vitamin statt Nikotin“. Alle Nichtraucher wurden von Vanessa und Lina
mit Traubenzuckerbonbons ermutigt, auch weiterhin rauchfrei zu bleiben,
was angesichts der relativ hohen Zahl der Raucher am AH-BK manchmal gar
nicht so einfach scheint.
Dass es für das
Nichtrauchen unter jungen Leuten dennoch gute Gründe gibt, nutzten Lea
und Vanessa an ihrem Stand für T-Shirt-Sticker: Hier konnten die
Studierenden, Schüler und Schülerinnen des AH-BK einen Aufkleber mit
persönlichem Statement zum Nichtrauchen gestalten. So konnte man
verschiedentlich lesen: „Ich bin rauchfrei, weil ich geizig bin“ oder
„Ich bin rauchfrei, weil ich noch lange leben will“.
21. Mai 2010
4. Streetball-Turnier an unserer Schule!
Das Wetter meinte es gut mit uns! Zum vierten Streetball-Turnier
an unserer Schule, gleichzeitig dem letzten Unterrichtstag der
Abschlussklassen der Erzieher/-innen, der Gymnastiklehrer/-innen
und der HBFS-Absolventen/-innen, begrüßten alle Beteiligten
schon frühmorgens die ersten Sonnenstrahlen.
Der Einmarsch
der Teams der Klassen, der SV und der Lehrer/-innen zauberte dann auch
ein Strahlen auf die Gesichter der gesamten Schulgemeinde: mit viel
Kreativität und Einsatz wurde offensichtlich in den letzten Wochen nicht
nur das Spielen trainiert sondern auch witzige tänzerische und
spielerische Einlagen zur Vorstellung der Mannschaften.
Dann ging es mit der Vorrunde los: unterstützt von den eigenen Klassen,
den Patenklassen und dem einen oder anderen Fan aus Lehrer- und
Schülerschaft spielten in der Mehrzweckhalle und draußen auf dem
Lehrerparkplatz die 13 Teams mit Spielfreude, Engagement und vor allem
Fairness.
In der Pause nach den Vorrunden wurden die Abschlussklassen herzlich von
den Patenklassen verabschiedet: es gab kleine Geschenke und Toitoitois
zur Prüfung, ein Frühstück und/oder kurze Reden.
Im Finale standen sich dann schließlich starke Mannschaften gegenüber,
die von allen Schülern/-innen kräftig angeheizt wurden. Sieger wurde
dann die Gym12 (Mitte): herzlichen Glückwunsch!
(2. Sieger OA (li), rechts die OB als Dritter)
Ein großer Dank geht an die UA, die die Veranstaltung organisiert und
durchgeführt hat. Ebenfalls soll auch den Schieris gedankt werden, die
mit Augenmaß und Fairness gepfiffen haben.
Eine tolle Tradition an unserer Schule, auf die wir uns auch schon für
nächstes Jahr freuen können.
Unbändige Freude und großer
Stolz erfüllte das Team der Lehrer: Zum ersten Mal in vier
Jahren Streetball gewannen sie ein Spiel!
21. Mai 2010
SV-Fete: Die Seventies und Eighties feiern ihr gemütliches Revival!
Mit viel Aufwand und Liebe
zum Detail wurde die Mehrzweckhalle zur 70er
Prilblumen-Fetenlocation umgestaltet, eine Cocktailbar aufgebaut
und gemütliche Sitzecken gestellt. Die beiden DJs spielten viel
70er und 80er-Musik, aber auch einiges Aktuelles. Viele der
Schüler und Schülerinnen, die zur Fete gekommen waren, hatten
sich stilecht gekleidet, und auch einige Lehrer und Lehrerinnen
kamen in ihren „originalen“ Klamotten aus der Zeit. Ein kleines
Buffet gab es auch (alle Klassen hatten etwas hierzu gespendet:
ein Dankeschön an dieser Stelle!)
Leider war der Zuspruch zur
diesjährigen Fete trotz langer Ankündigung nicht groß. Gründe
gab es bestimmt einige, aber schade war es trotzdem. Dafür
hatten die anwesenden Gäste umso mehr Spaß und drehten voll auf
oder versammelten sich in gemütlicher und lockerer Runde auf dem
Schulhof.
Im nächsten Jahr ist schon eine weitere Fete angedacht,
vielleicht an einem günstigeren Termin: „Party the Yard!“ – Rock
den Schulhof!
26. März 2010
Putzaktion
Nach dem herrlichen Frühjahrswetter
im Vorjahr begleitete uns nun trüber Regen durch die Putzaktion. Das
machte zwar die Arbeiten innerhalb der Schule etwas attraktiver,
bedeutete aber nicht, dass das Hantieren mit Rechen, Besen und
Kaugummispachtel weniger sorgfältig gemacht worden wäre! Unentwegte
taten´s auch ohne Regenschutz!
Allen, die mitgemacht haben,
ein ganz großes Danke!
6. März 2010
Rückkehr aus Ranum
Kalte Tage beim
Schulkontakt in Dänemark
Pünktlich um 8 Uhr am Montagmorgen, 1. März ging es für 4
angehende Erzieherinnen und einen Erzieher mit ihrem Lehrer Andreas Schnietz für
eine Woche los nach Dänemark: ein geliehener Bulli transportierte die Gruppe
mit ihrem Gepäck und eigenen Lebensmitteln nach Ranum, im Norden Dänemarks, zu
einer Fachhochschule für Sozialpädagogik. Mit diesem „University College“ hat
das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg seit 13 Jahren einen Schulkontakt, durch
den jährlich eine Gruppe von Studierenden die Gelegenheit erhält, Einrichtungen
der Elementar- und Heilpädagogik zu sehen.
In diesem Jahr war die Gruppe zum letzten Mal in den
Gebäuden der Hochschule untergebracht, da diese Abteilung schließt und nach
Viborg verlegt wird (Mit dem Seminar in Viborg wird in 2011 der Kontakt auch
fortgesetzt!). Übernachtet wurde in ehemaligen Klassenräumen auf
Feldklappbetten, geduscht und gewaschen wurde sich in den Umkleideräumen der
benachbarten „Multikultihalle“, gekocht wurde in den ehemaligen Schulküchen.
In den vier Tagen vor Ort (die Hin- und Rückfahrt nach Ranum
dauerte jeweils über 8 Stunden) sahen die Studierenden eine Privatschule und
einen Naturkindergarten, eine Pension und einen Reiterhof, die von Menschen mit
Behinderungen geführt werden, das neue Seminar in Viborg mit Stadtführung, und
am letzten Tag lernte die Gruppe ein Hotel kennen, das ebenfalls von Menschen
mit Behinderungen geführt wird. Die Studierenden waren sehr beeindruckt und
hätten gerne noch mehr von Dänemarks Bildungssystem und sozialen Einrichtungen
gesehen.
Neben den offiziellen Programmpunkten gab es auch Fahrten in
die weitere und nähere Umgebung: in die alte Stadt Aalborg, in die Kleinstadt
Fjerritslev und an eine Strand an der Jammerbucht, nach Skagen und an die äußerste
Spitze von Dänemark, an der Nord- und Ostsee zusammenfließen. Es gab tiefen und
tiefsten Schnee, eisige Kälte und warme Getränke. Und vor allem hatte die
Gruppe viel Spaß beim gemeinsamen Spielen, Volleyball und bei Schneeausflügen
im Wald und am Strand. Auch konnten zwei Studierenden auf Islandponys reiten!
Über verschneite Straßen und vereiste Autobahnen ging es
dann am Samstag, 6. März bei Sonnenschein wieder zurück nach Recklinghausen, wo
wir gegen 15.00 Uhr wieder ankamen. Ein wenig traurig waren alle schon, dass es
jetzt vorbei war, aber sie versprachen sich, im nächsten Jahr wieder
mitzufahren…
Abfahrt mit vollem Gepäck an der Schule
Sandra und Nadja entdecken die Wunder der
Elektritzität an der Privatschule in Skorbaek
Frühstück im Naturkindergarten in Skørbæk
Nadine im feurigen Galopp auf dem Islandpony in
Vilsted Sœrgård
Am Strand von Slettestrand
Auf unseren Spuren reisen...
Am Slettestrand Andreas, Julia, Nadine, Michael,
Nadja und Sandra (v. l.)
Spontanes Volleyballspiel in der Multikultihalle,
Andreas gibt an
Im Büro des internationalen Koordinators am
Seminar von Viborg
26. Februar 2010
1LIVE Schulduell 2010 - Qualifikation
Der "Silbermond" wird nicht an
unserer Schule aufgehen, aber dafür schien die Sonne, als das Team von
1LIVE zur Qualifikation an unsere Schule kam.
Ungewohnte Klänge
erfüllten am Freitag, 27.02.2010 in der ersten großen Pause den
Schulhof: laute Popsongs und ein nuschelnder Moderator mit kölschem
Akzent hießen unsere Schülerinnen und Schüler willkommen. Denn endlich
war es soweit: dreißig Schülerinnen und Schüler unserer Schule durften
sich dem „1LIVE Schulduell“ stellen, einem vom Kölner Sender
ausgerichteten Wettbewerb der Schulen, bei dem diesmal als erster Preis
ein Konzert mit der Musikband „Silbermond“ winkte. Dank Hannah und Eva
aus der 12B hatte die Bewerbung geklappt.
Beim Wettbewerb
müssen in der ersten Runde dreißig Schülerinnen und Schüler, die jeweils
einen Buchstaben des Alphabets (inklusive „scharfem S“ und den Umlauten)
erhalten, als Antwort auf eine von fünf Fragen des 1LIVE-Moderatoren
Thomas ein Wort bilden. Bei entsprechender Zeit und Richtigkeit der fünf
Fragen kommen die ersten fünf Schulteams weiter in die zweite Runde, in
der dann ein Lehrer der Schule Fragen zum Sender, Sektor und zur Musik
beantworten muss.
Um es gleich zu
sagen: zwar sparte der Moderator nicht mit Komplimenten für unsere
Schule („Ihr habt die schönste Schule, die wir bisher gesehen haben!“),
dies nutzte aber letztendlich nichts für einen Sieg. Die ersten vier
Fragen wurden in Rekordzeit beantwortet, es scheiterte allerdings an der
Koordination der letzten Antwort. Bei zwei konkurrierenden Möglichkeiten
setzte sich die falsche durch: schade! Aber 1:00:37 Minute und vier
richtige Antworten waren auch schon eine tolle Leistung. Und wie sagte
noch eine Schülerin am Ende: „Hauptsache, es hat Spaß gemacht!“
Und das hat es
offensichtlich: auf dem Foto der 1LIVE-Redaktion und auf unserem Video
eindeutig zu sehen! (Wahrscheinlich sind wir auch schon auf YouTube zu
finden…)
01.02. –
05.02.2010
Projektwoche
der HBFS zum Thema „Grenzbereiche des Lebens“
Umgang mit
Grenzsituationen, außergewöhnliche Lebensumstände, das waren
Schwerpunkte, die sich durch die Projekte der HBFS-Schülerinnen
und Schüler gezogen haben. Leben mit Krebs, Sterben und
Sterbehilfe, Reproduktionsmedizin und Suizid waren einige der
Themen, mit denen sich die Projektgruppen drei Tage lang
beschäftigt haben. Normaler Unterricht im Dreiviertelstundentakt
war aufgehoben, die Schülerinnen und Schüler bestimmten in ihren
gewählten Gruppen selbst über die zeitliche Gestaltung,
Interessensschwerpunkte und Arbeitsweisen. Es wurden neben
Recherchen in Fachliteratur und Internet auch Institutionen
aufgesucht, Experten befragt, Interviews und Umfragen
durchgeführt und alles auf Film oder als Datei festgehalten.
Schließlich ging es darum, sich nicht nur in ein neues Thema
einzuarbeiten, sondern auch dies angemessen und
abwechslungsreich dem Rest des Bildungsganges vorzustellen.
Hierbei bewiesen die Schülerinnen und Schüler, dass sie bereits
viele Präsentationsfertigkeiten gelernt hatten und einsetzen
konnten. Außerdem zeigten sie eine gehörige Portion Kreativität
und Nervenstärke. Dies ist umso bemerkenswerter, als viele von
ihnen zum ersten Mal vor ungefähr 90 Zuhörern in der
Mehrzweckhalle auf einer Bühne mit Mikrofon vorgetragen haben,
zumal noch unter den kritischen Blicken von mindestens drei
Lehrerinnen und Lehrern, die die Vorträge benoteten (Dafür
benoteten die Projektmitglieder später auch die betreuenden
Lehrerinnen und Lehrer hinsichtlich ihres Engagements bei der
Begleitung). Zum Schluss der Projektwoche musste nicht nur auf-
und abgeräumt werden, sondern alle Beteiligten versammelten sich
in der Mehrzweckhalle und sangen.
Die Bewertung der
Projektwoche durch alle Beteiligten fiel insgesamt recht positiv aus.
Die Schülerinnen und Schüler haben es genossen, mal ganz anders zu
lernen und sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen. Durch die
Mischung der Klassen und Bildungsgänge (so weit dies möglich war)
konnten sich die Schülerinnen und Schüler besser kennen lernen, und vor
allem die 11er profitierten von dem Wissen und den Fertigkeiten der
„Älteren“. Die konstruktive Kritik der Schülerinnen und Schüler an
Organisation und Durchführung lässt ganz klar erkennen, dass es ihnen um
die Sache und ihre eigene Entwicklung ging.
Damit lässt sich
ein positives Fazit ziehen.
Die Ergebnisse der
verschiedenen Gruppen können in einer Ausstellung im D-Trakt eine Woche
lang betrachtet und nachgelesen werden. Außerdem können sich die 11er
schon auf die nächste Projektwoche, diesmal kreativ-musisch, am
Schuljahresende freuen.
27. Januar 2010
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Arbeit macht
frei.“ Ein Satz, über den man, wenn man ihn so liest, ja einfach
mal reden kann: Stimmt das? Hast du damit Erfahrungen? Das
vermutete zumindest die Call-In Moderatorin Juliane Ziegler im
Januar 2008 bei einer Spielshow auf Pro Sieben.„Stell dich nicht
so an, Arbeit macht frei“, sagte sie zu einem ein bisschen
missmutig klingenden Anrufer und kicherte sich anschließend halb
weg.
Szenenwechsel. Das Schild „Arbeit macht frei“ über dem
Eingangstor zur Gedenkstätte des früheren KZ Auschwitz wurde im
vergangenen Dezember gestohlen. Die Hintermänner sollen
schwedische Nazis gewesen sein.
Szenenwechsel. Am 27. Januar1945 befreiten Soldaten der Roten
Armee das KZ Auschwitz-Birkenau. Dort waren weit mehr als eine
Millionen Menschen ermordet worden. Vergast, erschlagen,
erschossen, durch Krankheit, „ medizinische „Versuche“ oder
grausame Arbeitsbedingungen. Über dem Eingangstor stand: „Arbeit
macht frei.“
Am 27. Januar halten wir als Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage
immer einmal inne und denken an die Opfer des nationalsozialistischen
Völkermords.
Die Nazis fanden
es offensichtlich komisch, an das Eingangstor zu ihrem größten
Ermordungslager „Arbeit macht frei“ zu schreiben.
Wir finden das
nicht lustig. Wir finden das so entsetzlich und zynisch, dass wir kaum
Worte dafür finden.
Wir finden auch
Leute nicht lustig, die an die menschenverachtenden Taten des Nazis
wieder anknüpfen wollen und versuchen, Dortmund, Recklinghausen oder
Dresden mit ihrem Hass und ihrer Menschenverachtung zu überziehen.
Leute, die das Schild „Arbeit macht frei“ scheinbar irgendwie cool
finden. Wir persönlich finden diese Neonazis doch eher uncool.
Und wir finden
auch Menschen unerträglich, die nicht so viel Zeit aufbringen, sich mal
ein paar Gedanke zur deutschen Geschichte zu machen. Die Janusz Korczak
nicht kennen. Die sich nicht dafür interessieren, was damals passiert
ist. Weil sie meinen, nichts damit zu tun zu haben.
Wir bedanken uns
bei unserer engagierten Arbeitsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule
mit Courage“, die dafür sorgt, dass wir uns erinnern. Und dass wir etwas
damit zu tun haben.
„Wer sich an die
Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu
wiederholen.“ (George de Santayana)
20. Januar 2010
Tag der Offenen Tür
Alle Jahre wieder ... laden wir
interessierte Eltern und mögliche künftige Schüler/innen und Studierende
ein, sich einmal unsere Schule von innen anzuschauen, Gespräche zu
führen mit Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen, Schülern und Studierenden
und sich zu informieren über die angebotenen Bildungsgänge.
Drei Ereignisse drückten dem
heutigen, wieder einmal gut besuchten Tag der Offenen Tür einen besonderen Stempel auf:
Unsere Schule feiert in diesem Jahr
Geburtstag; sie wird 50 Jahre alt. Als Zeichen des Beginns dieses
Festjahres wurde ein leckerer Kuchen mit unserem Logo feierlich
angeschnitten.
Festjahr, weil das ganze Jahr ein besonderes werden soll,
mit einem "Highlight" pro Monat ... und "50 guten Taten", über die hier
bald berichtet werden wird. Also: wieder reinschauen auf Alexandrine
Aktiv ...
Heute darf es gesagt
werden: Unsere kleine aber feine Schule ist 'offizielle
Spielstätte' der Ruhrfestspiele 2010!
Passend zur sozialpädagogischen Ausrichtung unseres
Berufskollegs wird Anfang Juni die Märchenoper "Hänsel und
Gretel" im Rahmen der Ruhrfestspiele aufgeführt. Weitere
Informationen zuerst einmal
hier, bald auch auf dieser Seite. Wir sind stolz darauf!
Last but not least: Ab dem kommenden
Schuljahr beabsichtigen wir, "Bildung, Erziehung und Betreuung von
U3-Kindern" als neuen Aufbaubildungsgang anzubieten. Der Didaktische
Jahresplan steht weitgehend; viele Interessenten am heutigen Tag stimmen
uns hoffnungsvoll, dass sich genügend Bewerber für die Einrichtung
dieses Bildungsganges finden. Weitere
Infos zu U3 hier oder
über den Link links ...
Zum Schluss: Wir hoffen, dass wir
Neugier auf unsere Schule geweckt und und (fast) alle Fragen beantwortet
haben, die unsere Gäste uns heute stellten. Wir haben uns jedenfalls
Mühe gegeben. Falls noch Fragen sind: es gibt viele Wege, uns zu
ereichen; und wir antworten gerne und zeitnah.
Besonderer Dank gilt den vielen Schülerinnen und Schülern, die
- außerhalb ihrer Schulzeit - bei Auf-
und Abbau, in der Cafeteria, an den Info-Ständen so intensiv geholfen
haben ... und über den Verkauf in der Cafeteria noch € 250,- an das
Friedensdorf Oberhausen
spenden können.
17. Dezember 2009
Einsegnung des neuen "Raums der Stille"
Advent und Weihnachten 2009
Atempausen
Steh auf, werde licht, denn dein Licht kommt
und der Glanz Gottes strahlt über dir auf (Jes 60,1)
In der dunkelsten Zeit des Jahres kommt Gottes Licht in diese Welt. Die
Natur ist dunkel nass und kalt. Das ist die Zeit, in der wir uns auch
der Dunkelheit in unseren Herzen bewusst werden. Angst, Unsicherheit,
Neid, Hoffnungslosigkeit. Jeder trägt an anderen Sorgen und Nöten.
Dahinein spricht der Prophet Jesaja das lösende Wort: Lass dich nicht
hängen, tappe nicht in die Falle, stehe auf, geh los, tu was für dich
und andere. Guck dich um. Wer wartet auf deine Hilfe? Wo wirst du
gebraucht? Werde licht, werde der Lichtschimmer für dich und andere, sei
der Ausweg in der Ausweglosigkeit deines Freundes, sei die Hoffnung für
die hoffnungslose Freundin. Wie kann ich das schaffen, ich bin doch nur
ein kleines Licht in der großen Welt. Lies weiter: du bist nicht
alleine. Gott kommt. Gottes Glanz strahlt über dir auf, macht dich
glänzend. Das ist der Sinn von Weihnachten. Licht sein, auch im Advent,
aber nicht nur. Das wollen wir gemeinsam erfahren, fühlbar, spürbar
machen. Darum feiern wir Atempause. (Katrin Ader)
Atempause am
27.11.09 in der 3. Stunde,
Thema: Hoffnung
Atempause am 04.12.09 in der 3. Stunde,
Thema:
Gottes Licht in mir
Atempause am 11.12.09 in der 5. Stunde,
Thema:
Trag in die Welt ein Licht
Atempause zur Einweihung des Raumes der Stille, Donnerstag 17.12.09 in
der 1. Stunde,
Thema:
Gott Raum geben
Gottesdienst zu Weihnachten, Mittwoch 23.12.09 in der 1. Stunde,
Thema:
Jedem leuchtet ein Stern
Samstag, 30.11.2009
Mahnwache am Lohtor
Auch
Schülerinnen, Schüler und Lehrer unserer Schule beteiligten sich am Samstag
an der Mahnwache gegen den Neonaziaufmarsch in Recklinghausen.
Eindrücke von der Aktion befanden sich für einige Tage als Video auf
http://www.wmtv-online.de/sendungen/wmaktuell.html , daraus
auch die Bilder.
Freitag, 13. November 2009
Erinnerung an die Reichspogromnacht
am 9. November 1938
Ein deutsches Datum stellt sich vor
Die Gruppe "Schule ohne Rassismus/Schule
mit Courage" stellte die Vielfalt dieses deutschen Datums vor, indem sie
den 9. November mit seinen vier Töchtern zu Wort kommen ließ:
„Gestatten, 9. November ist mein Name,
und ich sage Ihnen, es ist nicht leicht einen solchen Namen zu führen,
schon gar nicht in Deutschland!“
„Manchmal denke ich, ich bin stolz, ein
deutsches Datum zu sein.
Am 9. November 1918 wurde in Deutschland
die Demokratie ausgerufen, Krieg zu Ende, Kaiserreich vorbei, super,
große Klasse!
Oder die Sache mit dem Mauerfall, die wir
gerade gefeiert haben, am 9. November 1989, friedliche Revolution,
Wiedervereinigung, große Spitze!
Trotzdem, so ein richtiger Feiertag
konnte aus mir aber nicht werden.
An der Reichspogromnacht 1938, die
„Kristallnacht“ genannt wurde, gibt es nun wirklich nichts zu feiern.
Eine Hetznacht, eine Krawallnacht gegen die Juden war das damals.
Und peinlicherweise fällt ja auch noch
der erste Versuch Hitlers, an die Macht zu kommen, auf mein Datum:
9. November 1923.
Manchmal schäme ich mich richtig dafür,
ein deutsches Datum zu sein.“
Sie haben den heutigen vorbereitet (Teil der
Projektgruppe
"Schule ohne Rassismus,
Schule mit Courage"
im
Schuljahr 2009/10)
Am Ende appellierte die Gruppe an die
Schulgemeinde:
„Wenn so ein Gedenktag wie dieser
9. November nicht hohl und sinnlos sein soll, wenn etwas dabei
herauskommen soll, dass wir hier sitzen und uns Geschichten von früher
anhören, wenn es zukünftig wirklich keine weiteren Opfer von Hass,
Intoleranz und Gewalt mehr geben soll, dann müssen wir jetzt selbst
aktiv werden.
Nehmt Euch etwas vor, sagen wir: für die
nächsten 4 Wochen!
Wir machen Vorschläge: Du kannst Dir zum
Beispiel vornehmen: Ich möchte mehr Zivilcourage zeigen. Zivilcourage,
das bedeutet, als einzelner Mensch mutig sein, an die Wirksamkeit meines
Handelns, Denkens und Fühlens glauben. Zivilcourage zeigen, das heißt:
Ich sage meine Meinung, auch wenn ich scheinbar alleine damit stehe.
Oder Du nimmst Dir vor: Ich möchte den
Alltag so verändern, dass es weniger Gewalt gibt.
Den Alltag verändern könnte heißen: Ich
setze mich für Kinderrechte ein. Ich kämpfe gegen Folter, wie Amnesty
International das tut. Ich werde eine gute Erzieherin, um Kindern die
Chance auf eine bessere Zukunft zu geben.“
Dienstag, 10.11.2009
Offizielle Einführung von Gregor Rüter als neuer Schulleiter
Alle am
Schulleben des AH-BK Beteiligten freuten sich heute gemeinsam mit
unserem neuen Schulleiter Gregor Rüter über eine besinnlich-fröhliche
Feier zur (offiziellen) Einführung in die neue Aufgabe.
Nach fast eineinhalb Jahren
erfolgreicher kommissarischer Schulleitung war es für das Bistum
als Träger kein Risiko, Gregor Rüter als Schulleiter zu
beauftragen, wie Michael Schweers als Leiter der Abteilung
Katholische Schulen anmerkte.
Der "Chef" als Dirigent - auf die Bandbreite eines solchen Dirigats
wiesen die Mitarbeiter der Schule mit einem Lied und mit einem Taktstock
als Geschenk hin, passend für einen Schulleiter, der leidenschaftlicher
Musiker und Musikerzieher ist.
"Singing in the rain" - mit Hut
und Stepp-Schuhen wie Fred Astaire gestaltete Beate
Nowak-Scharle die Übergabe eines Stockschirms als Geschenk:
gegen Sonne, gegen Regen, als Takt(vor)geber, als Blickschutz
... Hoffentlich kommt Gregor Rüter nicht auf die Idee, dass er
Schüler/innen und Kolleg/innen damit auch in H...... pieksen
kann ...
Die Schülerschaft bescheinigte
(oder wünschte?) ihrem neuen "Boss" unter anderem
Standfestigkeit und Einfühlungsvermögen
und überreichte ihm das erste Exemplar der neuen Schul-T-Shirts.
Auf Teamfähigkeit als
entscheidende Qualität eines Schulleiters wies Konrad
Schulenberg hin; diese habe sein Nachfolger Gregor Rüter nicht
nur als Altherren-Fußballer und Band-Schlagzeuger ja schon geübt
und bewiesen.
In seinen abschließenden Worten
versprach Gregor Rüter, im Bild des Dirigenten bleibend, den
Triangelspieler, der in einem großem Orchersterwerk nur ein paar
Mal klingeln darf, und den publikumswirksamen Solisten
gleichermaßen wertzuschätzen.
Lieber
Gregor Rüter, die gesamte Schulgemeinde wünscht Dir Glück, Geschick und
Gottes reichen Segen!
20 Jahre Mauerfall – Zeitzeuginnen zu
Gast im Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg
Wie erklärt man jungen Menschen, die die
Mauer nur vom Hörensagen kennen, wie das Leben in der DDR war? Was der
Mauerfall 1989 für einen persönlich bedeutetet? Was einem daraus
resultierend wichtig ist? Vielleicht am besten, indem man erzählt und
dann ins Gespräch kommt. Almut Michael und Hannelore Schütz haben in der
DDR gelebt und gearbeitet.
Lebendig und mit zahlreichen
Zeitdokumenten wie Fotos, Zeitungen und Landkarten im Gepäck haben sie
am Montag den Studierenden der Unterstufe der Fachschule für Sozialwesen
von ihren Erfahrungen berichtet.
Almut Michael studierte Russische und
Geschichte an der Humboldt-Universität in Berlin und wurde zunächst
Lehrerin. Sie arbeitete erst als Fachlehrerin und später als
pädagogische Mitarbeiterin für außerunterrichtliche Tätigkeiten
(Schülerwettbewerbe und Leistungsvergleiche sowie Förderung talentierter
Schüler).
Seit 1991 war sie Erzieherin im
Kinderheim und seit 1995 in einem Projekt der Eltern- und
Familienbildung des Landes Brandenburg tätig.
Almut Michael hat sowohl Mauerbau wie
Mauerfall erlebt und lebt in Kleinmachnow an der Stadtgrenze nach
Berlin, einem Ort, der zu 80 Prozent von Rückübertragungsansprüchen
betroffen war.
Hannelore Schütz lernte zunächst
Elektromechanikerin, bevor sie 1959 eine Ausbildung zur Kindergärtnerin
begann. In dieser Zeit war sie FDJ-Sekretärin. Sie wurde Erzieherin und
später auch Leiterin in verschiedenen Einrichtungen und holte 1965 ihr
Abitur nach. Während ihrer Zeit als Kindergartenleiterin war sie
Mitglied in der Kommission, die die Bauten von Schulen und Kindergärten
überwachte. Ein Antrag für eine Besuchsreise in die Bundesrepublik
brachte Hannelore Schütz die Bezeichnung als „Verräterin“ ein. Weitere
Konflikte entstanden, als sie sich weigerte, eine Unterschriftenaktion
gegen eine Kollegin einzureichen, die einen Ausreiseantrag gestellt
hatte.
Es entspann sich ein lebhaftes
Fachgespräch über Elementarerziehung in der ehemaligen DDR. Staunend
mussten die heutigen Studierenden zur Kenntnis nehmen, dass, „wenn man
mal vom politischen Schwänzchen absieht, das man unter jeden Jahres-,
Wochen- und Tagesplan machen musste“, die Kleinkindpädagogik in der DDR
gar nicht mal so schlecht war. „Naja, man musste eben unter die
naturkundliche Beschäftigung mit Bäumen im Herbst, zum Beispiel durch
Spielen mit buntem Laub, immer so was schreiben wie: Nur in der DDR sind
die Bäume im Herbst so schön bunt“, erläuterte Frau Schütz in ihrer
humorvollen Art. Sie habe nach der Wende Westberliner Kitas erlebt, die
zeigten ihr auf die Frage nach ihrer Konzeption einen „Schrank voller
Bastelbücher“, ergänzte sie empört.
Beiden Frauen lag es fern, die DDR zu
verklären. Die beiden Referentinnen schilderten zahlreiche Erfahrungen
von Uniformierung, Willkür und Bespitzelung. Schon Kinder wurden darauf
gedrillt, in der Öffentlichkeit zu verschweigen, dass sie Westfernsehen
gesehen hatten, „Colt Sievers“ zum Beispiel, oder das
„West-Sandmännchen“. „Man hatte zwei Gesichter, ein öffentliches und ein
privates“, erläuterte Frau Michael. “
Deshalb ist es so wichtig, dass sich
junge Menschen heutzutage der großen Freiheit bewusst sind, die sie
genießen, und für die Demokratie aktiv eintreten, vor allem diese
Botschaft wollten die beiden Frauen vermitteln.
Das Jubiläum zu „Zwanzig Jahren
Mauerfall“ ist dazu eine gute Gelegenheit. Das Internationale Bildungs-
und Begegnungswerk in Dortmund, das sich zum Ziel gesetzt hat, „Grenzen
zu überwinden: Nicht nur zwischen Ländern, sondern auch in den Köpfen“,
hat dieses Gespräch ermöglicht. Und dass mit dem Fall der Mauer die
eigentliche Verständigungsarbeit erst begonnen hat, brachte eine
Studierende der UB am Schluss noch mal auf den Punkt.
Wir danken dem IBB, Frau Michael und Frau
Schütz, dass sie mit uns einen Schritt auf diesem Weg gegangen sind.
(Katrin Ader)
9. Oktober 2009
Erntedankgottesdienst
Es war einmal ein Bauer. Dieser Bauer
nahm vieles für selbstverständlich. Er dachte, wenn er Saat streuen
würde, würde sie auch wachsen. Doch das war ein Fehler. Die Sonne, die
Vögel und die Dornen machten ihm einen Strich durch die Rechnung, denn
sie zerstörten die Saat. Lediglich ein paar Samen fielen auf guten Boden
und brachten Früchte. Also hör zu und pass gut auf, dass wichtige Worte
auch auf gutem Land wachsen und die Leute sich daran erinnern und danach
handeln. Und das Leben ein bisschen besser wird (nachzulesen bei Markus
4, Vers 2-9).
Wenn du über diese Geschichte nachdenkst:
Geht es dir auch manchmal so, dass du den Eindruck hast, deine Gedanken
und Ideen kommen gar nicht an? Deine Taten werden nicht gewürdigt? ...
Wie fühlst du dich dann? ...
Jesus muss es so ähnlich gegangen sein.
Unermüdlich strengte er sich an: Erzählte den Menschen von Gott, der
ihnen das Leben und die schöne Erde geschenkt hat. Heilte ihre alten
Verletzungen und schweren Krankheiten. Zeigte ihnen Auswege, wenn sie
sich stritten, machte Versöhnung möglich. Er gab ihnen Hoffnung auf ein
gutes und friedliches Leben, auf Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe.
Sein Leben war nichts anderes als eine Predigt, das Wort Gottes. Schaut
her! Streit muss nicht sein – ihr könnt euch versöhnen. Niemand soll
hungern - es ist genug für
alle da! Macht euch nicht gegenseitig fertig. Beschimpft euch nicht.
Hört aufeinander. Helft euch gegenseitig. Wie schön könnte das Leben
sein? …
Hat es etwas genützt? 2000 Jahre später
gucken wir uns um und sehen: Krieg, Hunger, Ungerechtigkeit,
Verzweiflung, sterbende Kinder. Gottes gute Schöpfung – aufgefressen von
Egoismus und Geiz, verdorrt auf steinigen Herzen, zerfressen von Gier
und Machtstreben.
Wie muss Gott sich fühlen, wenn er das
sieht? …
„Wer Ohren hat zu hören, der höre“, sagt
Jesus in dem Gleichnis. Weißt du eigentlich, was Gott dir alles gegeben
hat? Essen, Trinken, ein Bett in der Nacht, Lernen und Reden am Tag,
Freunde, Musik, Frieden. …
Und wenn dir das so aufgeht, bist du dann
dankbar? … Fällt das Leben bei dir auf guten Boden?... Und wenn du
dankbar bist, was willst du dann tun?... Gott loben? Etwas Gutes tun? …
Damit die Hoffnung wächst? ... Die
Gefühle wachsen? … Die Freundschaft wächst? ...
Man sollte auf das achten, was auf der
Erde passiert. Es kann alles zu schnell kaputt gehen.
Es ist so wertvoll.
(Katrin Ader und die evangelischen
Schülerinnen und Schüler der Klassen BFS 11 a und 11b)
1.
Oktober 2009
Gregor Rüter ist neuer Schuleiter
Mit dem heutigen Tag endet die Zeit der "Sedisvakanz":
Gregor Rüter, der die Schule nach Konrad Schulenbergs Ausscheiden im
Juni 2008 kommissarisch leitete, wurde zum neuen Schulleiter bestellt.
Wir
wünschen ihm viel Glück und Gottes Segen zur neuen Aufgabe, daneben ein
"gutes Händchen" bei schwierigen Entscheidungen und Mit-arbeiter, die
ihn mit-tragen.
Herzlichen Glückwunsch von der gesamten Schulgemeinde!
24.
September 2009
Faire Woche 2009
"Perspektiven schaffen - Fair
handeln!"
So lautete das Thema der Fairen
Woche 2009. Auch unsere Schule beteiligte sich mit einem
Aktionstag am Donnerstag, den 24.09.2009.
"Wir wollen den Fairen Handel
stärker ins Bewusstsein der jungen Leute rücken", so Tanja
Lamsieh-Köhl. "Daher habe ich zusammen mit den katholischen
Schülern diesen Aktionstag ins Leben gerufen…"
Es ist wirklich beeindruckend, wie sich
die Schüler der BFS 12a engagierten. Sie haben ihre Pausen „geopfert“,
sind in ihrer Freizeit zur Weltladenbasis gefahren, um für diesen Tag
einzukaufen. Haben gebacken, Informationen gesammelt und aufbereitet
etc.
Uns war es wichtig, Informationen
zusammenzustellen, die leicht verständlich sind und das Interesse der
Mitschüler für den Fairen Handel wecken. Dass der Spaß hierbei nicht zu
kurz kam, dafür sorgten unter anderem ein Quiz, ein Fotowettbewerb, eine
Tombola und andere Spiele. Außerdem wurde im Fairen-Café
selbstgebackenes aus Fairen Produkten angeboten, damit die Schüler
merken, dass die Sachen wirklich toll schmecken!!!
Dieser
Aktionstag ist den katholischen Schülern der BFS 12a (und Mitschülern)
sehr gut gelungen!
Die
Pausengestaltung war ein Erfolg, was durch die zahlreichen positiven
Rückmeldungen der Schüler bestätigt wurde. Solch eine informative und
aktive Pausengestaltung darf es ruhig häufiger geben, so der Tenor der
Schülerschaft!
22.
September 2009
Alexandrine Aktiv: Start des Lauftreffs
Mens sana
in corpore sano!
Ein gesunder Geist in einem gesunden
Körper!
Eine Schar von bewegungsfreudigen
Anfängern und Fortgeschrittenen macht sich auf den Weg, um im nächsten
Jahr eine Strecke von 21 oder auch 42,195 km zurückzulegen (Halb- bzw.
Marathon). Einmal wöchentlich laufen wir zusammen in zwei Gruppen im
Anschluss an den Unterricht durch weitgehendst grüne Flächen. Laufen in
einer Gruppe macht Freude, schafft neue Bekanntschaften und erfrischt
den Geist.
Jeder ist eingeladen, mitzulaufen!!!
14.
September 2009
Faire Woche 2009
Heute beginnt die
Faire Woche 2009 - die
Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland, die unter dem
Motto „Fairer Handel schafft Zukunft“ bis zum 27. September 2009
in zahlreichen Veranstaltungen von Eine-Welt-Läden,
Aktionsgruppen, Supermärkten und Kantinen das Bewusstsein für
Fairen Handel schärfen möchte.
Unsere Schule beteiligt sich daran in Form von Spielen, Kaffee
trinken & Kekse essen und weiteren gemeinsamen Pausenaktionen am
24. September.
Organisiert wird dies von den kath. Schülerinnen und Schülern
der BFS12A und ihrer Lehrerin Tanja Lamsieh-Köhl.
Unsere
Referendarin ...
Nach etlichen Jahren Pause haben
wir wieder eine Referendarin an der Schule, die sich hier
vorstellt:
Hallo!
Ich heiße Ulrike Graf und bin
seit dem 01.09.09 Referendarin am AH-BK.
Nach dem Abitur und meiner
Ausbildung zur Erzieherin habe ich an der Uni Dortmund Deutsch
und Sozialpädagogik für das Lehramt studiert und freue mich jetzt
auf meine neue Aufgabe hier an der Schule.
Ich wohne mit meiner Familie in
Recklinghausen und kann so erfreulicherweise zum AH-BK radeln …
Für den liebenswerten Empfang
durch das Kollegium möchte ich mich herzlich bedanken und ich
freue mich auf eine weiterhin lehr- und ereignisreiche Zeit in
dieser - von mir als sehr lebendig empfundenen -
Schulgemeinschaft!
08.
September 2009
Gastspiel des Theater DAKTYLUS in unserer Schule
"Ich habe
nur geschaut, dass die Gefangenen nicht weglaufen“.
Theater-Feature über die Aufseherinnen von Ravensbrück
Was waren
das eigentlich für Frauen, die während der nationalsozialistischen
Herrschaft in den Konzentrationslagern als Aufseherin gearbeitet haben?
Quälen als Beruf, Menschenversuche als Job? So betrachtet ein
unerträglicher Gedanke.
Und doch
drängte sich diese Frage den jungen Frauen der Theatergruppe
„Frauen-Stimmen“ aus Berlin auf, als sie sich für eine Theaterproduktion
mit den KZ-Opfern aus Ravensbrück auseinandersetzten. Und so entwickelte
die Gruppe gemeinsam mit den Theaterpädagogen Anne Zühlke und Stephan
Weßeling vom Theater Daktylus (www.theater-daktylus.de)
ein Stück über Täterinnen im
Nationalsozialismus, über KZ-Aufseherinnen.
Im KZ
Ravensbrück in der Nähe von Berlin wurden Zehntausende von
Frauen und Kindern umgebracht. Die Aufseherinnen waren häufig
junge Frauen, so um die 20.
Sich mit
ihnen auseinanderzusetzen, mit ihren Taten, aber auch mit ihren
Entwicklungen, ihren Motiven, Wünschen und Träumen, ihren
Rechtfertigungen und Entschuldigungen, geht schon beim Zuschauen häufig
über das Erträgliche hinaus. Die Schauspielerinnen konnten das Publikum
intensiv und eindringlich in diesen Konflikt hineinziehen. In den
szenischen Lesungen, der Choreografie, den Bildern und der Musik blieben
die verschiedenen Rollen zu jeder Zeit sichtbar, die Auseinandersetzung
zwingend.
Die
Aufführung fand am Dienstag, dem 8. September 2009 statt, 60 Jahre und 7
Tage nach dem Beginn des
Zweiten
Weltkrieges durch den deutschen Überfall auf Polen. Es entspann sich im
Publikum aus der BFS 12 und FSW-Oberstufe ein konzentriertes und
nachdenkliches Gespräch über das Geschehene und wie es heutzutage zu
bewerten ist: Über Menschenrechte und Todesstrafe, über die
Konsequenzen, die sich heute für junge Menschen ergeben und über die
Notwendigkeit, gegen Gewalt von Neonazis und für eine tolerante
Gesellschaft jederzeit klar einzutreten.
Wir
bedanken uns bei Herrmann Kleine Büning von der Liebfrauenschule in
Coesfeld (http://www.liebfrauenschule-coesfeld.de/),
der die Aufführung organisiert hat.
28.
August 2009
Rückkehr von den "Kennenlernfahrten"
Heute
kehrten die "neuen" Schülerinnen, Schüler, Studierenden von ihrer
Kenennlernfahrt wieder ins heimatliche Recklinghausen zurück.
Auf Vorschlag der Lehrerkonferenz, beschlossen von der Schulkonferenz
gilt ab diesem Schuljahr ein neues "Klassenfahrten-Konzept": Auf eine
Abschlussfahrt wird künftig verzichtet, dafür finden in der zweiten
Schulwoche, nachdem die wichtigsten Formalitäten und Informationen
ausgetauscht sind, für alle "Neuen" klasseninterne Fahrten statt, die im
Wesentlichen unter gruppendynamischen Aspekten stehen sollen und den
Boden bereiten können für zwei, drei Jahre fruchtbarer Zusammenarbeit in
den Klassen. Gleichzeitig finden künftig, ab Schuljahr 2010/11, für die
höheren Klassen die Tage religiöser Orientierung (TRO)
bildungsgangübergreifend statt.
Abgesehen von einigen Mängeln in den Unterkünften (genügend Sand im Bett
für eine Beachparty, berufsmüde, keifende Herbergsmütter, ...) konnte in
einer ersten Auswertung festgestellt werden, dass die Ziele dieser
Fahrten weitgehend erreicht wurden, wenn auch Verbesserungsmöglichkeiten
zu sehen sind.
Hier
einige Fotos von den Fahrten:
Die FSW-UB beim abendlichen Singen
(Jugendherberge Rheine)
Ritterfräuleins und Wegweiser:
die FSW-UA auf der Wewelsbug
21.
August 2009
Leben und Lernen am AH-BK 2009
Am Ende
der ersten Schulwoche fand traditionell der "Kennenlerntag" statt.
Nach dem Gottesdienst zum Schulanfang gab es Gelegenheit zur Begegnung:
miteinander tanzen, spielen, lachen, singen ... und zwischendurch die
Vorstellung der Klassen, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Schule, Informationen zum Schulleben, zu Projekten: ein für die "Neuen"
spannender, für alle ereignisreicher Tag!
Nach fast vier Jahren von "Alexandrine Aktiv" haben sich so viele
Beiträge angesammelt, die die Ladezeit dieser Seite erheblich erhöhen.
Es macht
also Sinn, Beiträge zu archivieren: dies erfolgt nach Schuljahren.