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Und wie ich strahle! Impuls in der dritten Woche der Fastenzeit

Und wie ich strahle! Impuls in der dritten Woche der Fastenzeit

„Guck mal, was ich gemacht habe – ganz alleine.“ Ein Kind strahlt, blickt mich an und zeigt mir, was es geschafft hat. Voller Stolz erwartet es, dass ich es wertschätze, es sehe und ihm gut zuspreche – so, als wolle es bei mir Kraft tanken. Und diese Kraft gebe ich ihm: Blickkontakt, Zuwendung, Lächeln.

Ihr seid das Licht der Welt.
Es kann die Stadt, die auf einem
Berge liegt, nicht verborgen sein.
Man zündet auch nicht ein Licht an
und setzt es unter einen Scheffel,
sondern auf einen Leuchter;
so leuchtet es allen,
die im Hause sind. (Mtt 5,14f.)

Das Kind, das mich voller Stolz anspricht und von mir Zuwendung erwartet, erkennt sein persönliches Licht. Es weiß, dass es angenommen und geliebt wird und hat deshalb die Fähigkeit, sich selbst zu lieben. Das ist für viele Menschen nicht immer ganz einfach. Unsere Stärken offen zu zeigen, könnte schnell als arrogant und hochmütig abgestempelt werden. So, als müssten wir uns schämen für das, was wir gut können oder Gutes tun.

Die amerikanische Autorin Marianne Williamson formulierte Worte,
die durch Nelson Mandela bekannt geworden sind:

„Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten,
nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, fantastisch zu nennen?
Aber wer bist du, dich nicht so zu nennen?
Du bist ein Kind Gottes.
Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.
Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so kleinzumachen,
dass andere um dich herum sich nicht unsicher fühlen.
Wir sind alle bestimmt zu leuchten,
wie es die Kinder tun.“

Wir sind bestimmt zu leuchten. „Ihr seid das Licht der Welt“, so Jesus. Das bedeutet Selbstliebe, Selbstannahme, sich zu akzeptieren und stolz auf sich zu sein. Und es gibt viele Möglichkeiten, wie du dein Licht zum Leuchten bringen kannst: dem Anderen nach einem Streit verzeihen, sich Zeit nehmen und zuhören, Fehler anzunehmen, sich einsetzen für Frieden und eine bessere Welt…

Diese Fastenwoche steht im Zeichen der Freude. Dein und mein Licht verstecken wir nicht, wir zeigen es und strahlen.

So lasst euer
Licht leuchten vor den
Leuten, damit sie eure guten
Werke sehen und euren Vater
im Himmel preisen. (Mtt 5,16)

Das ist doch mal eine richtig klare Aussage. Nicht nur für diese Woche.
(Vgl. Jennifer Scherf: Und wie ich strahle! In: Zutaten. Themenheft zur Fastenaktion 2023. Leuchten! Sieben Wochen ohne Verzagtheit, S. 36.)


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