Impuls zur Fastenzeit – "Nur Mut"

(L-K) In dieser Woche hätten wir die Atempause „Nur Mut“ gefeiert.

Im Mittelpunkt stand der Bibelvers „klopfet an und euch wird aufgetan“. Wir haben uns daraufhin im Relikurs der BFS 11b für das Symbol „Tür“ entschieden. Hier ein paar Gedankensplitter dazu…

An Türen kann man achtlos vorbeilaufen oder man kann die Klinke erwartungsvoll herunterdrücken. An Türen kann man sanft anklopfen, oder aber heftig dran hämmern. Türen kann man öffnen, aber auch zuschlagen. Türen kann man abschließen, aber auch zuhalten. Das Leben hält viele Türen für uns bereit. Jesus ermutigt uns durch die Türen des Lebens zu schreiten. 

Jesus  hat uns eine Tür aufgetan,
eine Tür, die uns niemand verschließen kann!
Jesus lädt uns ein, zu IHM zu kommen,
Jesus ist auch die Tür, die zum Vater führt.
Jesus will uns Menschen mit Gott in Beziehung bringen, ... und diese Tür steht uns allen offen. Die Entscheidung liegt bei mir - die Tür zu Gott, die Tür zu Jesus, die Tür zum Leben jedenfalls
sie ist immer für mich offen, mein ganzes Leben lang - jeden Tag, jede Stunde und jede Sekunde neu.

Es braucht wohl ein wenig Mut Türen zu öffnen oder an Türen zu klopfen. Es liegt nur an uns selber, ob wir unsere Schwellenangst überwinden. Dabei geht es uns manchmal, wie mit vielen anderen Tür-Erfahrungen: Wir sind angewiesen auf Ermutigung.

JESUS ermutigt uns, in dem er sagt:
Bittet, so wird euch gegeben;
suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.

Gottes Haus-Türe steht jederzeit für uns offen…

Diese schwierige Zeit kann uns Angst machen, wir haben vielleicht Angst vor sozialer Isolation, Angst davor, dass Menschen die uns nahe stehen erkranken, Eltern haben vielleicht Angst vor dem Verlust der Arbeit, ihr habt Angst was mit eurem Schulabschluss wird…

Gerade in diesen Zeiten brauchen wir Mut, Zuspruch, Hoffnung… Ich finde gerade im Moment helfen uns die ermutigenden Worte von Jesus:“ bittet, so wird euch gegeben;
suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“

Und ich erlebe es im Moment vielfach in unserer Gesellschaft, viele Menschen schließen sich zusammen, um z.B. für ältere oder kranke Menschen einzukaufen, dem Krankenhauspersonal wird Beifall gespendet, Bedürftige werden mit Lebensmitteln unterstützt, weil die Tafeln nach und nach schließen…

Ja, die Situation kann Angst machen, aber so viele Menschen stehen auch mutig Seite an Seite und unterstützen sich gegenseitig.

Vielleicht könnt ihr auch andere Menschen in eurer Umgebung unterstützen, es gibt zahlreiche Helfernetzwerke, schaut euch doch mal im Netz um…

Nur Mut, in diesen Zeiten, dann werden wir die Krise gemeinsam überstehen…

Bleibt gesund.

Tanja Lamsieh-Köhl