Pfingsten – Gottes Geist unter uns?!

(L-K, Roe) Pfingsten, Fest des Heiligen Geistes: Doch wie können wir uns den Heiligen Geist vorstellen und wie aktuell ist dieses Fest heute? An dieser Stelle hätten wir eigentlich gemeinsam eine Atempause gefeiert und hätten über mögliche Antworten nachgedacht.

Stattdessen besuchten die Schulseelsorgerinnen Frau Lamsieh-Köhl und Frau Röhrmann die Klassen in ihrem Unterricht und verschenkten „Pfingst-Mitgebsel“.

Die auf dem Bild dargestellte Friedenstaube wird in der christlichen Kunst immer dann gezeichnet, wenn vom Heiligen Geist die Rede ist. Der Ursprung dieses Symbols liegt jedoch noch weiter zurück, nämlich in der Geschichte von der Arche Noah: Noah sandte nach der Sintflut eine Taube aus, die mit einem Ölzweig zurückkommt. Sie wurde damit zum Symbol des Neuanfangs zwischen Gott und den Menschen. Sie ist ein Zeichen der Versöhnung und des Friedens. Die Taube Noahs wird im übertragenen Sinn als Gottes Geist gedeutet.

Und dieser Geist Gottes zeigt sich auch heute noch in seiner Wirkung. Er zeigt sich im Handeln der Menschen. Er ist anwesend in der Hinwendung zum Gegenüber und in dem, was diese Hinwendung bewirkt. Er ist mitten unter uns, wenn wir Feuer und Flamme sind, wenn wir inspiriert sind, wenn wir unsere Begabungen ausleben, wenn wir mit Schwächen umgehen, wenn wir in der Gemeinschaft zusammenkommen, wenn wir für andere einstehen und uns für Frieden einsetzen.

Als Symbol des Friedens könnt ihr die Samen des Eisenkrauts einpflanzen. Sie stehen für Frieden und Freundschaft - Gedanken, die uns am AH-BK nicht fremd sind, sondern das Leben und Lernen an unserer Schule prägen.

Wir wünschen frohe Pfingsten!

T. Lamsieh-Köhl und A. Röhrmann