Ein Interview über das Schulleben am AH-BK mit Frau Schlüters

(Lea und Mercedes, BG12) In einem Gespräch mit Frau Hannah Schlüters wurden einige Informationen über das Schulleben am AH-BK deutlich.

Frau Schlüters ist seit dem 1. Mai als Lehrkraft an unserer Schule tätig. Aufmerksam sei sie durch einen Studienkollegen geworden, der an einem anderen Berufskolleg in Recklinghausen arbeite. Dieser wies bereits auf die Größe, den Zusammenhalt und die Ausstattung hin.

Sie habe sich daraufhin initiativ an der Schule beworben und war schon beim Kennenlernen von der Menschlichkeit und dem Konzept begeistert. Das weitere Aufnahmeverfahren sei noch recht chaotisch und spannend gewesen, da sie bis zwei Wochen vorher keine konkrete Rückmeldung über eine Anstellung bekommen habe. Obwohl sie bereits eine andere Stelle unterschrieben hatte, habe sie sich dazu entschieden, am Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg anzufangen.

Ihre vorherige Schule sei sehr groß gewesen, wodurch eine gewisse Anonymität entstanden sei, und sie hatte ein komplett anderes Lernkonzept, wodurch die Schulen nicht vergleichbar seien. Auch die Ausstattung der beiden Schulen sei eine Umstellung gewesen, weil das AH-BK sehr modern und digital arbeite. Der Zusammenhalt würde hier durch eine bessere und einfachere Kommunikation auch um einiges besser sein.

Frau Schlüters habe sich sofort wohlgefühlt und wurde von allen Lehrerinnen, Lehrern und Schülern gut aufgenommen. Die familiäre Atmosphäre habe einen guten Eindruck auf sie gemacht. Da sie zur Weihnachtszeit die Schule besichtigt hat, sei sie begeistert von der Dekoration gewesen. Auch die große Anzahl von Projekten habe sie fasziniert. Kolleginnen und Kollegen kämen auf sie zu und erklärten ihr alles, was sie wissen wolle, sodass sie sich nicht zu schämen brauche. Natürlich müsse man mit den Schülern erst warm werden, sagte Frau Schlüters, jedoch seien alle Schüler sehr sozial und offen gewesen.

Frau Schlüters unterrichtet Musik und Sozialpädagogik. Zu Musik sagte sie, dass sie sich für dieses Fach entschieden habe, da Musik das ganze Leben begleite und somit eine menschliche Nähe schaffe. Für Sozialpädagogik entschied sie sich relativ zufällig durch Internetrecherche, habe aber schnell gemerkt, dass es das Richtige für sie sei.

Da wir im Beruflichen Gymnasium nur das Fach Erziehungswissenschaften erlernen, haben wir nach Unterschied zur Sozialpädagogik gefragt. Frau Schlüters erklärte uns, dass Erziehungswissenschaften einen theoretischen, fachwissenschaftlichen Ansatz biete, wohingegen die Sozialpädagogik praxisorientierter arbeite.

Als Musiklehrerin könne Frau Schlüters mehrere Instrumente spielen. Darunter zählen Posaune, Ukulele und Gitarre, wobei ihr Hauptinstrument das Klavier sei. Auch an Gesang sei sie interessiert.

Die wichtigsten Eigenschaften, die ihren Unterricht motivierend gestalten, sind Empathie, Kreativität, Partizipation, Praxis, Freiheit und der Zugang zu Interesse der Schülerinnen und Schüler, sagt die neue Lehrkraft. Bei theoretischen Themen sei die Gestaltung der Arbeitsblätter, die Vielschichtigkeit der Methoden sowie die Integration der Gemeinschaft von Bedeutung.

In dem Interview wurde deutlich, dass das Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg eine kleine familiäre und soziale Schule ist, in der alle füreinander da sind. Menschlichkeit und Kreativität stehen im Vordergrund. Im Zusammenspiel mit der Ausstattung bietet das AH-BK ein gutes und vielfältiges Lernklima, welches durch verschiedene Methoden unterstützt wird.