“Ein Platz für …"- Ein Kunstprojekt der BFS12a und b

(Mercedes, Lea BG12) Um euch auch in Bezug auf den Kunstunterricht auf dem Laufenden zu halten, haben wir, Mercedes Felling und Lea Bazan aus der BG12, ein Interview mit Frau Bußfeld durchgeführt, die ein Kunstprojekt mit dem Namen “Ein Platz für …" in der BFS geleitet hat. 

Mercedes und Lea: „Was ist das für ein Projekt und was soll es darstellen?“

Frau Bußfeld: „Das ist ein Projekt, das den Namen „einen Platz für…“ trägt. Unser Ziel war es, verschiedenen KünstlerInnen aus unterschiedlichen Kunstepochen einen Platz an unserer Schule zu ermöglichen, indem wir gesagt haben: “Okay, wir gestalten Stühle beziehungsweise kleine Hocker.” Deswegen haben die SchülerInnen sich mit unterschiedlichen KünstlerInnen auseinandergesetzt und haben dann einen Stuhl oder einen Hocker im Sinne des Künstlers/der Künstlerin gestaltet. Sie haben vorher tatsächlich Referate gehalten und haben sich dann überlegt , wie man diese KünstlerInnen zum Beispiel in Anlehnung an ihre Werke darstellen könnte und dabei die kunstepochalen Merkmale mit einfließen lassen könnte.“

Mercedes und Lea: „In welchem Rahmen hat dieses Projekt stattgefunden?“

Frau Bußfeld: „Also, es war ein bisschen schwierig, weil wir am Anfang der Coronazeit gestartet haben. Da konnten wir noch den Kunstraum nutzen. Dann war das Projekt eine Zeit lang auf Eis gelegt, sodass wir dann andere Online-Projekte hatten und die Stühle erst mal ruhen mussten. Als die SchülerInnen dann wieder in die Schule gekommen sind, haben wir das Projekt wieder aufgegriffen und den Endspurt eingelegt. Das Projekt hat also hauptsächlich im Kunstraum stattgefunden.“

Mercedes und Lea: „Was hat Sie inspiriert, das Projekt zu starten und was haben Sie damit erreichen wollen?“

Frau Bußfeld: „Für mich war es einfach wichtig, dass die SchülerInnen sich mit einem Künstler/einer Künstlerin etwas intensiver auseinandersetzen und noch stärker als sonst durch viele künstlerische Freiheiten ihrer eigenen Kreativität freien Lauf lassen können. Die Vorgaben waren nämlich geringer als bei anderen Arbeitsaufträgen. Zunächst wurden die Referate über fünf verschiedene KünstlerInnen gehalten, woraufhin sich die SchülerInnen dann entscheiden konnten, wer sie inspiriert und interessiert. Vorgaben für das Projekt waren, dass eine Komposition aus malerischen und plastischen Elementen entstehen soll. Sie konnten ein Kunstwerk damit inszenieren oder auch bestimmte Merkmale der jeweiligen Kunstepoche miteinbinden. Es gibt einen Stuhl, der ist zum Beispiel zu Picasso erstanden. Dort haben die beiden SchülerInnen die rosane und blaue Periode dargestellt.”

Mercedes und Lea: „Wie lange hat das Projekt gedauert?“

Frau Bußfeld: „Das Projekt hat mit vielen Unterbrechungen mehrere Monate gedauert. Wir haben zwischendurch im Online-Unterricht aber anderen Projekte durchgeführt. Vor circa 4, 5 Wochen konnten wir das Projekt abschließen und die Stühle ausstellen.“

Mercedes und Lea: „Wie haben die Schüler auf die Idee reagiert und mitgearbeitet?“

Frau Bußfeld: „Als ich mit den Referaten eingestiegen bin, war die Motivation noch gar nicht so groß. Das war ja auch etwas, was eigentlich mit den Präsentationen dem anderen Unterricht sehr ähnelt und in der Kunst wollen viele auch lieber praktisch arbeiten und dann war die Freude relativ groß, weil sie sich ganz viel mit einbringen konnten und hatten wirklich Spaß. Ich habe die Schüler auch immer zu zweit arbeiten lassen. Die Teamarbeit hat ihnen sehr große Freude bereitet. Natürlich gibt es auch immer welche, die das nicht so toll finden, aber im Großen und Ganzen ist das Projekt auf positive Resonanz gestoßen.” 

Manche Schüler haben QR-Codes erstellt um ihre Motivation deutlich zu machen. Mehr Informationen dazu findet ihr bald auf der Instagram-Seite des AH-BK.

 

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