Zeitzeichen zum Holocaust-Gedenktag

(Ad) In einem „Zeitzeichen“ erinnerte die Gruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland. Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz, ist ein Denktag, Gedenken und Nachdenken über die Vergangenheit soll Orientierung für die Zukunft schaffen.

An der Ausstellung „Schau mich an - Gesicht einer Flucht“ (https://gesicht-einer-flucht.de/), die noch bis zum 31. Januar in der Schule zu sehen ist, wird deutlich, was damit gemeint ist. Gewalt, Nationalismus und Rassismus sorgen dafür, dass Menschen wie du und ich zu Opfern und Tätern werden. Krieg und Verfolgung führen zu Flucht und Vertreibung. In der Ausstellung erzählen Menschen von früher und heute von ihren Erfahrungen. Die wenigsten von uns wissen, was es heißt, zu flüchten. Und doch konfrontieren uns die authentischen Erzählungen Geflüchteter, Angekommener und Heimatloser mit unserer eigenen Angst und Hoffnung, mit Verzweiflung und Dankbarkeit und manchmal auch mit der eigenen Familiengeschichte. Flucht hat viele Ursachen, aber freiwillig ist sie nie. Die Stille und Ergriffenheit, mit der die Schulgemeinschaft den erlebten Geschichten lauschte, lässt hoffen, dass wir alle ein wenig milder, ein wenig freundlicher auf unsere Mitmenschen schauen, unabhängig davon, woher sie kommen oder wohin sie unterwegs sind.

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