Schülerin entdeckt zufällig ihre jüdische Verwandtschaft

Hillerheide. Dass sie jüdische Vorfahren haben, habe die Familie um Lina Feuerstein schon länger geahnt. Jetzt haben sie den offiziellen Beleg. Zwei Kinder sind Opfer des Holocausts geworden.

Von Alina Meyer

 

Dank eines Schulprojekts und ihrer Lehrerin Maike Wendt ist die Schülerin Lina Feuerstein auf ihre zwei Ur-Ur-Onkel väterlicherseits gestoßen: Isbert und Helmut Feuerstein. Sie fielen noch im Kindesalter dem Holocaust zu Opfer.

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Gymnastik für Frauen startet

Die angehenden Gymnastiklehrerinnen und -lehrer des Alexandrine-Hegemann-Berufskollegs freuen sich, mit ihrer Fachlehrerin Sabine Deeble endlich wieder Gymnastikstunden anbieten zu dürfen. Das Angebot richtet sich an Frauen jeden Alters, die Freude an der Bewegung in der Gruppe haben. Der Kurs beginnt am Mittwoch, 17. November, um 11 Uhr im Tanzhaus „La Danza“, Herner Straße 160, mit einem Kennenlernen mittels Spiel und Bewegung (Ende 12.30 Uhr). Danach findet der Kurs ab Mittwoch, 1. Dezember, wöchentlich von 11 bis 12.30 Uhr statt. Der letzte Termin ist der 9. Februar 2022. Es gilt die 3G-Regel. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung gebeten unter 937260. Die Bewegungseinheiten mit Schwerpunkten aus den Bereichen Ausdauer, Kräftigung, Spiel oder auch Entspannung erfordern keinerlei Vorkenntnisse. Foto: privat

 

14. November 2021

Jedes Etui ist nicht nur ein Unikat, sondern weit mehr

Denn die Produkte der Schülerfirma „FairYou“ des Alexandrine-Hegemann-Berufskollegs sind nachhaltig.

Recklinghausen. „Wir produzieren sie aus alter Kleidung, die man vielleicht weggeworfen hätte, weil sie ein kleines Loch oder einen Flecken hat“, berichtet Sofia Karampela. Sie gehört zu den 20 Schülern des Wirtschaftskurses der Jahrgangsstufe zwölf am Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg. Die Recklinghäuser nehmen regelmäßig am „Junior Expert-Programm“ des Instituts der deutschen Wirtschaft teil. Bereits in der Findungsphase war den Schülern klar, dass sie mit ihrer Firma etwas für die Umwelt tun wollen.

Das Unternehmen ist aufgestellt wie eine richtige Firma. Es gibt einen Vorstand, eine Marketing- und eine Finanzabteilung, eine Verwaltung und die Produktion. „Die Zusammenarbeit war in diesem Jahr nicht so einfach, denn durch die Corona-Pandemie mussten wir in Gruppen arbeiten“, berichtet Sofia Karampela, die sich im Vorstand engagiert. Auch sei es schwieriger gewesen, Sponsoren zu finden. „Aber wir haben einiges erreichen können“, ergänzt Lea Bazan aus der Verwaltung.

66 Etuis haben die Schüler bislang hergestellt. „Wir fertigen nun noch kleinere Varianten sowie Haargummis und Einkaufstaschen aus Stoffresten“, verrät Sarah Plapbert. Abgelegte Kleidung hat die Schülerfirma aus den Familien, von Freunden, Bekannten, aber auch von Lehrern erhalten. „Wir haben die Stoffe gereinigt, haben Schnittmuster besorgt und Kleinteile wie Reißverschlüsse bestellt“, erzählt Plapbert. Bis zur Firmengründung habe sie nicht nähen können. „Aber meine Oma hat es mir beigebracht.“

Das Startkapital hat die Schülerfirma durch den Verkauf von Anteilsscheinen für je zehn Euro erworben, für die die Finanzabteilung zuständig ist. „Wir müssen die Kosten im Blick halten und haben die Preise kalkuliert. Ein ‚Fairetui‘ kostet sechs Euro“, erklärt Julia Pölking. „Wenn wir einen Überschuss erwirtschaften, spenden wir das Geld.“

Ihre Produkte vertreibt die Schülerfirma über eBay-Kleinanzeigen, Instagram und nach Anfrage per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

www.ah-bk.de

 

  26.05.2021

 

Faire Etuis für umweltbewusste Schüler

 vom 20.03.2021

NACHHALTIGKEIT. Schülerinnen und Schüler eines Recklinghäuser Berufskollegs wollen sich mit ihrem nachhaltigen Unternehmen für unsere Umwelt einsetzen.

Von Leonie Zimmermann (17, Recklinghausen) Das Thema Nachhaltigkeit findet selbstverständlich auch mehr und mehr Platz im Schulunterricht. Mal in der Theorie und mal auf sehr praktische Weise, wie in meinem Wirtschaftskurs der 12. Klasse, des Alexandrine-Hegemann-Berufskollegs in Recklinghausen. Denn wir haben gemeinsame die Schülerfirma „Fair-You“ gegründet, die etwas gegen die Verschmutzung unseres Planeten tun möchte.

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