Mensch, wo bist du? Unsere Erde

(Rö) In der dritten Atempause der Fastenzeit stand unsere Erde im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler der BFS 11 a und b regten mit Texten und Liedern zum Nachdenken und Handeln an, damit diese Erde für jeden Einzelnen als Geschenk wahrgenommen und geachtet wird.

„Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“ So steht es im ersten Buch der Bibel. Die Erde braucht unseren Schutz. Sich um die Natur zu kümmern, sie zu pflegen und zu schützen, ist in Zeiten des Klimawandels wichtiger denn je.

Dies betont auch der Künstler Uwe Appold mit dem Hungertuch, wenn er die Frage der biblischen Erzählung aufgreift: „Mensch, wo bist du?“. Der Künstler hat Erde aus Gethsemane genommen. Sie einfach über das Bild gestreut, kleine Krumen. Er weiß, wie verletzlich, wie schwach die Erde ist, obwohl das unserer täglichen Erfahrung zu widersprechen scheint. Wie schnell sie untergehen kann, wenn sie nicht gehalten wird.

In Gethsemane ist Jesus vor dem Berg an Problemen, die er auf sich zukommen sah, fast zusammengebrochen. Was hat er gemacht? Er hat gebetet. Er hat seine Jünger aufgefordert, ihm beizustehen. Er hat es angepackt, ist mutig vorangegangen.
Diesen Mut brauchen wir auch, denn wir können und dürfen den Klimawandel nicht leugnen. Er ist ein riesiges Problem, was uns alle angeht. Und wir können nicht warten, bis jemand etwas tut, wir müssen selbst aktiv werden, kleine Schritte gehen, zum Beispiel Müll nicht einfach da fallen lassen, wo wir ihn nicht mehr brauchen. Vielleicht reicht es auch, die Heizung im Klassenraum auf Stufe 3 anstatt auf 5 zu stellen. Oder ich koche mal was Vegetarisches.

Ein herzliches Dankeschön und ein großes Lob gilt der SV, die sich in dieser Woche entschieden hat, das Insekten-Blühfeld in Recklinghausen/Berghausen mit einem Spendenbeitrag von 140 Euro mitzufinanzieren. Ebenso verdient die Klasse OB (Fachschule für Sozialwesen) ein großes Lob. Sie setzt ihren Wandertag gezielt dafür ein, in Recklinghausen Müll zu sammeln.

Es gibt viele kleine Möglichkeiten, zum Umweltschutz beizutragen, um diese Erde für die nachkommenden Generationen zu bewahren und sich der Frage zu stellen: „Mensch, wo bist du?“